WELCOME IN A OTHER VERSION OF REALITY

Dienstag, 28. April 2015

Menschliche Diamanten

geschrieben von Steven Black:
imageWenn wir einen Blick auf unsere Gesellschaft werfen, können wir in den letzten Jahren eine immer stärkere Vereinzelung bemerken – und zwar mehr als nur in einer Hinsicht. Wo früher die Menschen sich gemeinsam versammelten, um vor einem Fernseher zu sitzen, steht heute oft in jedem Zimmer eine “TV Maschine”. 

Jedes einzelne Familienmitglied zieht sich zurück und schaut “sein Programm” und alleine, in seinem Zimmer. Wir steigen in einen Bus ein und sehen viele Menschen, die alle in ihr iPhon oder Smartphone vertieft sind.
Die Fußgängerzonen sind frequentiert von Menschen, deren Köpfe oft gesenkt sind und ihren Blick kaum vom Handy wenden und ihre unmittelbare Umgebung wenig wahrnehmen. 

Von den mehr bewussteren Meimagenschen vernehmen wir Wehklagen, ob dieser Zustände und so mancher beschwört die “guten alten Zeiten”, wo der Mensch noch mehr “im Wir” verankert gewesen sei und familiärer orientiert.

Doch das ist nicht wirklich wahr, die Vereinzelung ist schon sehr lange im Gange. Früher steckten die Leute halt ihre Nasen in die Zeitung. 

Das alte Familienmodell hat sich in den letzten 50 Jahren überlebt und extreme Scheidungsraten und Patchwork Familien kreiert, verstörte Kinder, desillusionierte Männer und Frauen hinterlassen und eine Schneise in die gesellschaftliche Rollenvorgabe geschlagen, wodurch keiner mehr so richtig wusste, was los war. Viele unserer Eltern haben dies miterlebt und haben versucht ihr Bestes daraus zu machen. Wir, als die Erben dieser Entwicklung, ringen heute um neue Wege und versuchen erneut Ordnung, ins vermeintliche Chaos zu bringen
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Es gibt keine “gute alte Zeit”, manches war schön, manches war sicherlich überhaupt nicht schön. Wie eigentlich immer schon, deswegen hat es auch keinen Sinn, dass heute zu beklagen, oder die Vergangenheit zu verklären. Leben passiert jetzt, in diesem Moment und das was uns nicht gefällt, sind die Herausforderungen, vor denen wir stehen. 

Dann lasst uns einen Blick, auf die eher bewussten Leute, auf Menschen wie uns selbst werfen. Die wir manchmal glauben, wir hätten den Durchblick und alle anderen wären GaGa. Schaut in die Foren von esoterischen oder spirituellen Blogs, in die Kommentare von Webseiten, die sich mit Bewusstseinswachstum auseinandersetzen. Dann können wir sehen, dass dieselbe Art von Vereinzelung auch dort Raum eingenommen hat. Ja, ja, ich weiß, das “große WIR” wird allerorten beschworen, das gemeinsame große Ziel, einer Weltweit vernetzten Community, geeint in dem hehren Bestreben, eine bessere Welt zu erschaffen.  

Tatsache ist, dass man auch dort Meinungskämpfe, Besserwisserei, Hybris und maßlose Selbstüberschätzung, oder zuckersüße Heuchelei antreffen kann, wie eigentlich überall im Leben. Das sogenannte “spirituelle Ego”, eine Subpersona des “strategischen Selbst”, misst sich hier mit anderen strategischen Selbsten, und kämpft um die eigene Deutungshoheit. Zuhören, was der andere sagt, kommt eher selten vor und so reden viele Menschen letztlich nur auf sich selbst und die eigenen Wände ein. Von einem wirklichen WIR keine Spur, oder der ersehnten “Einheit”. Aber das ist okay, es kann gar nicht anders sein, durch diese Stufen müssen wir einfach durch. 

Es gab in den letzten Jahren einige Versuche, positive Gruppen zu bilden, doch viele sind an den Regeln, welche die Gruppenzusammenarbeit erfordert gescheitert. Manche haben es jedoch geschafft, allerdings wenige. Ist das alles schlimm? Ist das alles beklagenswert? 

Einerseits ja, andererseits nein, überhaupt nicht. Es ist “normal”, in dem Sinne, dass es Teil einer natürlichen Entwicklung ist. Beklagenswert ist es vom Standpunkt des eigenen Erlebens, wenn man da drauf schaut und realisiert, dass der hehre “WIR Traum”, noch ziemlich in der weiten Ferne liegt. Und man möchte halt gerne heute schon, was noch in weiter Ferne liegt – das ist menschlich verständlich. Aber von der übergeordneten Perspektive der evolutionären Entfaltung aus betrachtet, gibt’s da überhaupt nichts zu bejammern. It’s life under progress ..

Das “Wir Bild von Einheit”, welches heute so sehnsüchtig beschworen wird, ähnelt meiner Ansicht nach, mehr einem HIVE, einem Bienenstock artigen Bewusstseinsmodell. Möchte das wirklich jemand wieder haben? Wir hatten diese “Wir Erfahrung” bereits in der Vergangenheit erlebt, bevor die Mentalkörperliche Erfahrung erfolgte und die Idee des Individuellen Ichs auf den Plan trat. Die Ära von Lemurien, mag als Beispiel hierfür gelten. Atlantis war ein Neubeginn menschlicher Erfahrung – a place, where things gone totally bad. 

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In die Epoche von Atlantis fiel die Ära der ultimativen, humanoiden Individualisierung. Mit all den Themen, die damit einhergehen und WOW, damals wurde kein Stein auf dem anderen gelassen. Unsere heutige Gesellschaft dürfte der Atlantis Epoche ziemlich ähnlich sein, wenn auch unsere technischen Möglichkeiten bei weitem nicht den damaligen Stand einnehmen. Gottseidank, kann man da nur sagen, wir fabrizieren auch so genug Unfug. Aber um auf den Punkt zu kommen: Meiner Auffassung nach, diente Lemurien der Emotionalkörper Entwicklung und es herrschte ein Gruppenbewusstsein vor, wie es heute noch einige Eingeborenenstämme besitzen. Mit Atlantis kam die Mentalkörperliche Entwicklung, die ich heute, im großen und ganzen zumindest, als abgeschlossen betrachte. 

Die Energien, die derzeit aus dem Universum auf die Erde und Menschen einströmen, erzeugen einen so hohen Druck, wodurch jeder Einzelne stark auf sich Selbst zurückgeworfen wird. Die universellen und schöpferisch geprägten Energien kurbeln die menschliche Entwicklung an und stimulieren uns, den Weg zu uns Selbst zurückzufinden. Deswegen die große Vereinzelung, die sich quer durch die ganze Gesellschaft und Kulturen bildet. Damit Mensch sich wieder mit sich Selbst beschäftigt und aufhört mit der alten, narzisstischen Selbstbefriedigung. Die Individualisierungssequenz, die ich heutzutage beobachte, ist nicht mehr jene des “alten Weges” von Egozentrik, auch wenn es hie und da so wirken mag. Von Ausnahmen abgesehen, aber die gibt’s immer. 

Nein, es ist etwas anderes. Zumindest wie ich es sehe, sind wir in einer Phase, wo es um eine “Vermählung” zwischen Emotionen und Verstand geht. Das betrifft sowohl das Kollektiv, wie den Einzelnen. Aber es ist das einzelne Individuum, welches dies zusammenbringen muss. Jeder für sich. Dabei treten naturgemäß alle Arten von Missverständnissen, Fehler, Fehlinterpretierungen und diverse Schwierigkeiten zu Tage. Ich finde, es ist an der Zeit, damit aufzuhören, den Verstand zu “kreuzigen”. 

Klar, es ist verständlich, die alleinige Ausrichtung und Konzentration auf die Mentalkörperlichen Interpretationen des Lebens, haben nicht gerade viel zum zwischenmenschlichen Verständnis, oder “Friede, Freude, Eierkuchen” beigetragen. Aber es hat viel zur Sammlung, Kategorisierung und Katalogisierung, der 3 dimensionalen, materiellen Ebene beigetragen – inklusive all der Dinge, die in die falsche Richtung gelaufen sind. Diese Art Verstand war nun einmal nicht die höchstmögliche Ausdrucksform, aber es war das, was wir hatten.

Nun kommen wir wieder in Kontakt mit den höheren, emotionalen und mentalen Feldern, in dem Maße, wie die Schleier von uns gehen. Nun, zumindest diejenigen Menschen, welche bereit und offen dafür sind – aber das braucht Zeit und Geduld. Und es sind eher die alten Seelen des Planeten, die diese Erfahrungen machen. Aber eine Neujustierung läuft für alle Inkarnierten, die Dinge ändern sich, wenn auch noch sehr langsam. 

Der schöpferische, evolutionäre Druck presst uns alle zusammen und komprimiert uns immer mehr, sodass wir die alten Wege der Selbstverleugnung und Verdrängung, nur unter sehr viel Energieaufwand, grade noch so aufrecht erhalten können. Jeder wird mit seinen persönlichen Themen konfrontiert, dass ist keine Theorie, oder ein Modell, wir können das an allen Enden und Ecken unserer Gesellschaft sehen. Das ist der Druck, aus dem Diamanten entstehen, menschliche Diamanten. 

Es schmeisst wirklich alles raus, persönliche, wirtschaftliche, politische, soziale, ökologische und diverse andere Themen, die letztlich alle miteinander und mit uns, ganz persönlich vernetzt sind. Wir haben uns als Individuum und als Menschheit, soweit von uns selbst entfernt, dass die Verwerfungen und Risse, quer durch den Planeten laufen. Die Erfahrung, was wir NICHT sind, wurde bis zum Äußersten ausgeschöpft. Um uns nun wieder dem anzunähern, wer und was wir wirklich sind, werden wir nicht umhin kommen, uns unsere persönlichen Themen anzuschauen.  
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Denn dort liegt unsere Power begraben, unter all dem Schutt, dem Schmerz und den angehäuften Problemen. Unter all dem, was wir unseren persönlichen Rucksack nennen können, liegt unsere tiefste, innerste Kraft verborgen. Wir können noch so sehr von Bewusstseinserweiterung, Spiritualität, oder meinetwegen Einheit reden, wenn wir uns unsere Schattenthemen nicht anschauen und konfrontieren, sie verarbeiten und integrieren, dann wird diese Bewusstseinserweiterung nicht grade große Sprünge machen. Aber gut, Bewusstseinsarbeit ist nicht jedermanns Sache, mancher möchte einfach nur “gut Leben” – das ist okay. Jedem das seine und es ist ja nicht so, als ob es kein nächstes Leben gäbe. Dann halt in der nächsten Runde ..
Dann haben wir da noch die “andere Seite”, eine andere Form von Druck, sozusagen den Gegendruck: Wo diverse Hintermächte und staatliche Strukturen alles mögliche versuchen, die Menschen abzulenken, mit medialen Dünnpfiff zu berieseln und somit weiter unten und in der falschen Matrix zu halten. Dazu gehört eben technischer Schnick-schnack, Chemtrails, diverse Mainstream “Da-nach-richten” News, Gewalt, Sex und Sport, aber auch falsche und seichte Channelings, usw. Der verzweifelte Kampf des alten Systems, ums Überleben. 

Die Frage hierbei ist, wie gehst du damit um? 

Man kann es natürlich beim “moralisierenden Fingerzeigen” belassen, diese oder jene Umstände bemängeln, Industrielle und Politiker, oder Hintergrundmächte kritisieren. Aber so sehr es richtig ist, sich die Umstände anzuschauen, diverse Verantwortliche zu erkennen, oder zu benennen, aber hilft es uns weiter, um die Dinge zu verbessern, die im Argen liegen, oder, um in unsere Kraft zu kommen? Nicht wirklich – im Gegenteil, Fingerzeigen und Vorwürfe belassen uns in der Ohnmacht und bekräftigen unseren Irrglauben an die eigene Machtlosigkeit. 

imageWir sind NICHT hilflos, oder Machtlos. Das ist ein altes Glaubensmuster, raus damit. “Aber hey, schau doch, sie verwenden Chemtrails, um die Bevölkerung zu dezimieren, was soll ich denn dagegen machen?” 

 Bevölkerungsdezimierung – nein, Kontrolle, ja, das wird versucht. Um die Sonneneinstrahlung zu dimmen, welche unsere Zellen in eine höhere Frequenz schieben würden. Trotzdem, aufgehalten kann das nicht werden, nur abgebremst. Man braucht diesem Umstand aber nicht die Kontrolle überlassen: Du hast ein eigenes Energiesystem, du kannst dich energetisch mit der Sonne verbinden. Das kann man lernen .. 

Du kannst dich aber auch mit Leuten zusammenschließen, die Chemtrails anprangern und versuchen Aktionen zu starten. Gerade heute etwa, wurde von der “blauerhimmel.ch” eine “Global March Aktion” in Bern gestartet.  “Saubererhimmel.de” sieht das etwas differenzierter und will keine Werbung für den Global March Day machen. Aber die mögen auch Werner Altnickel nicht, einer der “alten Hasen” gegen Geoengineering. Auch hier kann man sehen, Einheit gibt’s keine, jeder kämpft sein Spiel. Egal, aber der Punkt ist –  wenn’s einem wirklich auf die Nerven geht, man kann was tun. Und ob es hier und da Streit untereinander gibt, oder zu Zerwürfnissen kommt ist schnurz. Jeder trägt sein Scherflein dazu bei, das Chemtrails kein belächeltes Thema mehr ist. 

Okay, jedenfalls – die Individualisierung wird sich künftig noch verstärken, weil nur ein gesundes, fühlendes Ich, zu einem wirklichen Wir fähig ist. Und auf diese Entwicklung laufen wir zu, in dem Maße, wie der Einzelne seine Verstandes – und Gefühlsebenen integriert. 

Schaut man sich den enormen Aufwand an, der betrieben wird, um die Masse weiterhin in den alten Furchen zu schleifen, dann muss man sich erstaunt fragen: Warum haben die solch eine Angst vor uns? Ich denke, es ist ganz einfach: Sie haben keine Angst vor der Masse, die lässt sich locker durch irgendwelche, im Außen erzeugte Polarisierungen handhaben. Nein, sie haben Angst vor dem Individuum, dem logisch denkenden, klaren und mit Gefühl ausgestatteten Bewusstsein von Menschen, die ihre Hausaufgaben gemacht haben. 

imageDu möchtest eine bessere Welt? Wirklich? Oder ist dieser Traum nur eine weitere Variante von Selbstmedikamentierung deines strategischen Selbst, damit das Leben für dich erträglicher wird? 

Wer nämlich die Welt wirklich verbessern will, der fängt am besten bei sich selbst an. Man wird “ewig und 3 Tage” auf eine Verbesserung der äußeren Welt warten können, denn die äußere Welt ist mit der inneren Welt der Menschen aufs engste verbunden. Verbesserung fängt mit dem persönlichen an – jeder einzelne Mensch, der sich da auf die Socken macht und seinen Hintern aus der Komfortzone bewegt, sich seine individuellen Themen anschaut und integriert, ist wie ein homöopathischer Tropfen, mit neuen Informationen für die Welt. So kann sie sich verändern, durch einzelne Menschen und durch die homöopathische Information, welche sich nach und nach ins Kollektiv bewegt. 

Oneness is not enough – Schöpfer wird sich etwas dabei gedacht haben, als er uns aus der Einheit entließ. Es geht wirklich viel mehr um die Vielheit innerhalb der Einheit – und das ist offensichtlich schwierig zu entwickeln. Vor allem hier, im polaren Bereich, aber wir scheinen fähig dazu zu sein. Hätten wir sonst diese Aufgabe bekommen? Und ich glaube, dass das in uns angelegt ist und wir nicht “gefallen” sind. Ja, wir sind dabei durch die Gegend gestolpert, sind hingefallen, haben Fehler und Unsinn gemacht – aber sind immer wieder aufgestanden.

Die Einheit mit sich selbst zu erreichen, mit seinem Körper, seinem Verstand, seinen Gefühlen, seinen inneren Anteilen und seinen Schattenseiten, wird Individuen produzieren, die in sich Selbst ruhen und ihre Persönlichkeit auf eine Weise ausdrücken, die andere Menschen inspiriert.  

Ob jemand das machen will, oder nicht, ob man nun die Welt, oder sich selbst verbessern will, dürfte in letzter Konsequenz irrelevant sein. Diejenigen unter uns, für die das ansteht, die werden mit Situationen und Umständen konfrontiert werden, bis es zum auslösenden Entschluss kommt: “Okay, genug ist genug, ich werde jetzt was unternehmen.” Irgendwann erlahmt der Widerstand, sich seinen Schatten zu stellen, weil der Aufwand zur Verdrängung irgendwann so überhand nimmt, dass man das gar nicht mehr schafft. Das ist der Beginn einer Reise, wo man sich selbst wieder begegnet und sich auf völlig neue Weise kennenlernt. Man kann das alleine beginnen, EFT ist das Mittel der Wahl, weil man das alleine, im “stillen Kämmerlein” anwenden kann. Es funktioniert, ich bestätige das gerne. 

Ich habe EFT als wichtiges, hilfreiches Werkzeug schätzen gelernt, als ich aus meinem Drogenmissbrauchsthema ausgestiegen bin. Es hat Jahre gedauert, aber ohne EFT hätte ich meine vielen kleinen Schritte nicht machen können – NO WAY! Die anderen Werkzeuge sind Körperarbeit (Meridian Übungen, TRE) Meditationen, energetisches Arbeiten und Reinigungen, Aufstellungen, usw. Jeder wird seine Werkzeuge finden, die zu ihm/ihr passen, es gibt da eh keine allgemeingültigen Aussagen.  

Wer hat in den letzten 20 Jahren wichtige Themen, Teachings und Transformationswerkzeuge unter die Leute gebracht? Es waren Individuen, Einzelpersonen, sie haben vorgemacht und sind als Beispiel vorangegangen, dass eigentlich nichts unmöglich ist. Sie haben sich nicht davon abbringen lassen, dass man als Einzelner angeblich nichts bewirken kann.     
 
Abracadabra – der Mensch kreiert, wie er denkt, wie er spricht und wie er handelt. Wenn wir unseren Schattenseiten, unseren verdrängten Inhalten und inneren Personen nicht begegnen, dann können wir keine Klarheit im Denken haben, dann glauben wir oft nicht, was wir sagen und wir handeln nicht, wie wir reden und denken. Gedanken und Worte sind eine reale Kraft, vor allem, wenn wir selber glauben, was wir denken und sagen. Und wenn wir danach handeln, das wäre Authentizität ..

Until next time same station ..
bart-simpson2
 Quellennachweise:
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@Steven Black
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Montag, 30. März 2015

Das Zeitfenster für Transformation wird enden ..

geschrieben von Steven Black:

Wir sind ursprünglich zuerst emotionale Wesen, weil der Emotionalkörper dem Mentalkörper vorgelagert ist. Und die stärkste bekannte Emotion ist die Angst, mit all ihren verschiedenen Gesichtern. Angst ist das Schmiermittel schlechthin, welches unsere ganze Gesellschaft antreibt und nach und nach, immer mehr, dem Abgrund näher bringt. Nicht, wie allgemein angenommen, sind Rationalität, Forschungsdrang oder Liebe die bestimmenden Faktoren der menschlichen Gemeinschaft, sondern die Angst, sie ist der alles beherrschende Faktor. Angst ist das Schlüsselelement und Werkzeug zur Kontrolle der falschen Matrix. 
 
Das konditionierte strategische Selbst, formt seine Identität zuerst einmal grundsätzlich danach aus, was man ihm beibringt und betrachtet sich als Sohn/Tochter von “Herrn und Frau Xyz”, geboren in sowieso, Beruf irgendwas, ledig/ verheiratet/geschieden. Es lebt eine Scheinidentität, die ihm das System aufs Auge drückt. Aber das ist okay, immerhin ermöglicht uns dies, in unserer Inkarnation auf dem Planeten Erde als “Einheimische” durchzugehen. Angepasst und an Schnüren aufgehängt, welche die “Weisheit des Systems” für angebracht hält und uns mit diversen unschönen Verstrickungen “beschenkt”. 

Angst und der allgemeine Mangel an Liebe ist die Triebfeder des strategischen Selbst. Und es ist eher darauf ausgerichtet dem System zu “dienen” als authentisch zu sein, um alle möglichen Befriedigungen und Belohnungen einzuheimsen. Durch die frühkindliche Separierung vom Emotionalkörper lebt das strategische Selbst mehr im Kopf als sonst wo und ist ziemlich mental orientiert. Es macht sich ständig wegen irgendwas Sorgen und möchte doch so sehr geliebt werden. Durch seine große Bedürftigkeit anderen zu gefallen, passt es sich lieber an als anzuecken. 

Es kennt keine Sicherheit durch sich selbst und bastelt daher ständig an Strategien, wie es in dieser Gesellschaft “überleben” kann. Eine wirkliche Identität kennt es nicht, daher ist eine seiner größten Ängste, die Angst vor Nicht-Existenz. Und um das zu kaschieren bietet es eine ganze Palette von Schauspieler Tricks, aber auch Verhaltensmuster auf, um diese Form von Kompensation vor sich selbst zu rechtfertigen. 

Sein Fokus ist: “Wie kann ich mich emotional möglichst von allem distanzieren, aber trotzdem alles haben?” 

Es hat erfolgreiche Abwehrstrategien erarbeitet, um anderen Menschen den Blick auf sich selbst zu verwehren, täuscht Stärke vor und Selbstbewusstsein, blockiert wirkliche Intimität aus Angst vor Verletzungen, hat eine Ellenlange Liste im Kopf, was man alles nicht machen darf, was falsch und richtig ist und die meisten seiner Motive beruhen eigentlich nur auf der Grundlage existierender Wunden. Ein solches Wesen ist derart leicht zu manipulieren und es ist ein leichtes es in ein Hamsterrad von vorgekauten Regeln und Meinungen einzusperren, welche von irgendwelchen Obrigkeiten als positiv oder nützlich verkauft werden, auch wenn sie noch so absurd sind.

 imageDas strategische Selbst befindet sich heutzutage derartig weit weg von unserem wahren Selbst, hat sich so sehr verdreht und angepasst, dass es gar keine anderen Perspektiven mehr sieht. Der Verstand kann keine Emotionen verdauen, nur interpretieren und daher verdrängt, spaltet und selektiert das strategische Selbst schmerzhafte emotionale Erfahrungen und schiebt sie in “das Unterbewusstsein”. 

Wir sind zwar nicht nur das strategische Selbst und seine strategischen Verhaltensmuster, denn jeder Mensch hat Momente und Augenblicke, wo er authentischer, mutiger, ehrlicher und offener sein kann, wo er sich in seinem Sein halbwegs sicher fühlt. Aber sobald eine winzige Bedrohung auftaucht, übernimmt das strategische Selbst wieder die Führung – denn dafür ist es gemacht worden. Als Überlebensressource, in einer gefährlichen Welt.  
Und das Resultat davon, bezogen auf unseren Planeten?
Sterbende Wälder, verseuchte Flüsse und Meere, steigende Luftverschmutzung und Chemtrails, ausgelaugte Erdböden, immer schlechter werdendes Trinkwasser, Tierschlachthäuser mit Methoden, wo einem nur mehr schlecht werden kann, Armut, Überbevölkerung, Kriege – und all die anderen grauslichen Probleme, im Zusammenhang ausgeuferter Negativität. 

Die Mehrheit der Menschen sind nicht wirklich in Beziehung mit der Erde, sind nicht wirklich in Beziehung mit sich Selbst oder anderen Leuten. Deshalb werden all diese Dingimagee mehr oder weniger hingenommen, niemand fühlt sich betroffen genug, um sich wirklich zuständig zu fühlen. Da ändert auch kein Herbeibeten einer anderen Dimension etwas. 

Ja, man mault und sucht Schuldige, aber nur wenige sind bereit anzunehmen, dass ihr eigenes Verhalten zum ganzen Desaster beiträgt. Das der Krieg im außen mit dem Krieg im inneren des Menschen zusammenhängt. Nein, wir können uns selbst nicht aus der Gleichung herausnehmen, selbst wenn die Hauptverursacher der Umweltprobleme in der Industrie zu suchen sind. Aber wir sind es, die deren Produkte kaufen. Gäbe es nicht so viele Leute, die beispielsweise Produkte von Monsanto, Nestle, Coca Cola, Proctor & Gamble, Unilever und Co kauft, würden diese nicht so Marktbeherrschend sein und immensen Einfluss genießen.

Natürlich, Schuld sind immer “die anderen” – das strategische Selbst liebt Schuldige, Fingerzeigen und das Drama, aber seinen eigenen Anteil daran, den will es nicht sehen. Es jammert lieber, als Veränderungen einzuleiten und bekanntlich herrscht kein Notstand an Freiwilligen, die gerne mitjammern und über irgendwas oder irgendjemand herziehen. Daran mangelt es nun wirklich nicht, die öffentliche Da-nach-richtende Berichterstattung tut ihr übrigens, um die gesellschaftliche Emotionalisierung mittels Dramatisierungseffekten sicher zu stellen. 

Je älter man wird, desto mehr Schmerz und Trauma sich anhäuft, lernt und begreift der Mensch irgendwann – “so geht’s nicht mehr weiter”. Es gibt eine Grenze, wo verdrängter Schmerz nicht mehr tolerierbar ist – und dafür sollten wir dankbar sein. Kaum jemand würde sich für Bewusstsein, geschweige denn für Spiritualität interessieren, wenn es keinen Schmerz und keine “Schattenseiten” in uns gäbe. Zumindest glaub’ ich das nicht, jedenfalls nicht in der jetzigen Phase des menschlichen Bewusstseins. 

Wir sind in ein Stadium gekommen, wo wir so knapp vorm Abgrund stehen, das wir eigentlich, wenn nicht eine Art Wunder passiert, nur mehr hinein fallen können. Deswegen halte ich es für sehr Gesund, wenn wir alle kräftig was auf den Kopf bekommen – sozusagen. Unser aller strategisches Selbst lernt nichts, wenn es nicht real weh tut. Erst dann beginnt es nachzudenken. 

Die Zukunft ruft ..
 
Ich schätze, die nächsten 10 – 15 Jahre werden entscheiden, an welcher Weggabel die Menschheit sich scheidet. Und sie wird sich scheiden – wo Bewusstsein ist, wird es mehr Bewusstsein geben und die Welt erhellen. Wo weiterhin Verleugnung, Negativität und Verdrängung herrscht, wird auch das sich verstärken und insgesamt das Bewusstsein und die Welt verdunkeln. Das wird auf alle Fälle spannend ..   

imageEs gibt in diesem Zusammenhang eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die gute – du kannst Transformationsarbeit machen, um dich und deine Welt zu verbessern. Die schlechte Nachricht ist – du musst Transformationsarbeit machen, um dich und deine Welt zu verbessern. ^^ 

Die Epoche, in der wir grade leben ist ein großartiges Zeitfenster für Transformation. Dieses Zeitfenster wird sich irgendwann wieder schließen und das derzeit noch große Angebot an Helfern, wird nach und nach weniger werden und irgendwann wird die ganze Esoterik wieder ein reines Nischendasein führen. 

Wir können es uns heute noch nicht vorstellen, aber es gab in der gesamten Geschichte der Menschheit immer wieder solche Zeitfenster, unterstützende Gelegenheiten für Energiearbeit. Sie schlossen sich aber auch immer wieder und die Überbleibsel an Leuten zogen sich zurück in ihre Tempel und Gesellschaften, um im verborgenen weiter zu wirken. Der Großteil der Menschheit widmete sich wieder anderen Dingen und wer die Gelegenheit nicht aktiv nutzte, dessen Bewusstsein schlief wieder ein und wurde in den Sog des anstehenden Zyklus gezogen. 

So wird es wieder geschehen, um das zu prognostizieren muss man keine Rakete von Hellseher sein. Die Erfahrung, welcher die Menschheit grade entgegengeht, die sieht meiner Meinung nach, nicht besonders toll aus. Mit der Chip Technologie ist eine “Pandora Box” geöffnet, eine Grenze überschritten worden, die man nicht einfach so schließen, oder rückgängig machen kann. Schon heute sind viele junge Menschen soweit, dass sie an dieser Technik nichts schlechtes erkennen können, bzw. gutheißen und anzunehmen bereit sind. Das Transhumanismus Projekt wird eine globale Rolle einnehmen und viele Menschen werden begeistert einer Hybridisierungstechnologie folgen, wo der Mensch mit maschinellen, technologischen und digitalen “Extensions” verbunden sein wird.
“Die Gefahr der künstlichen Intelligenz liegt nicht darin, dass Maschinen mehr und mehr wie Menschen denken, sondern dass Menschen mehr und mehr wie Maschinen denken”
-Joseph Weizenbaum
Wozu Transformationsarbeit machen und sich mit seinen Schattenseiten auseinandersetzen, denkt sich das strategische Selbst und wird begeistert alle technische “Hilfe” in Anspruch nehmen, die es in die Lage versetzt weiterzumachen, wie bisher. Um seine inneren Konflikte werden sich Chip Kreisläufe kümmern, die erfolgreich alle unangenehmen Emotionen abblocken. In die Kleidung integrierte Technologie, inklusive winziger Sensoren, Speichermodule und Recheneinheit, unsichtbar für das Auge, wird alle möglichen Anwendungen gestatten. Alterungs – und Krankheitsprozesse werden “optimiert” und Arbeitsprozesse immer mehr reduziert, wo schlussendlich eine menschliche Hülle zum digitalen Krüppelimage degeneriert und “Mensch sein” eine verblassende Erinnerung wird. 

Es fängt so harmlos an, mit dem Versprechen von Arbeitserleichterungen, vielleicht finanzieller Vergütung, wenn man sich als Angestellter der beruflichen Aufforderung gegenübersieht, sich chippen zu lassen, um Kopierer, Türen, undwasweißichnochalles per Chip bedienen zu können. 

Und da auf dem “Zieleinlauf” Erleichterung des täglichen Lebens steht – und DAS ist ja so was von modern, das darf man nicht bremsen. Oder erst die hilfreiche Anwendung, Kriminelle nicht mehr einzusperren, sondern per Chip zu kontrollieren, echt toll. Und hey, voller Datenschutz wird garantiert – was will man noch mehr?  

Und mit an Bord ist wieder die Angst – die Angst anzuecken, nicht dazuzugehören, etwas zu verpassen, den Job zu verlieren, als Fortschrittsverweigerer dazustehen, oder die Angst vor dem Verlust des persönlichen und sozialen Status, etc. Ich weiß, das klingt alles nicht so lustig und schon gar nicht positiv. Doch vielleicht wird es für diejenigen, die diese Erfahrung machen wollen, ein Weg sein, wie die Dinge besser werden können. Da hat ja jeder seinen “point of view” – und wenn man dadurch vom emotionalen Stress befreit wird, das wird ein strategisches Selbst gut finden, das zu bequem oder zu ängstlich für aktive Transformation und Integration ist. 

Aber wenn man seine Augen aufmacht, dann kann man schon sehen, dass Industrie und Businesswelt längst dabei sind, diese und andere Dinge in die Tat umzusetzen. Die Technisierung unserer Gesellschaft wird zunehmen, und ich bin mir nicht sicher, ob sich diese Hybridisierungsgeschichte noch verhindern lässt. Das kann womöglich nur mehr im Persönlichen verhindert werden, indem man sich über die Gefahren und die Implikationen aufs menschliche Bewusstsein im klaren ist und aktiv “NO WAY” dazu sagt. Denn ich glaube nicht, dass man dies erzwingen wird, Freiwilligkeit wird die Karotte sein, die unter den menschlichen Nasen baumelt.
Bereits heute kann man sich durch ein technisches Gerät – angeblich, sein Energiefeld darstellen und alle belastenden Emotionen scannen und entfernen lassen. Das nennt sich Emotionsscan®, und worüber vollmundig behauptet wird: 
“Sämtliche Emotionen wie Wut, Zorn, Angst, Sorge, Trauer, Neid, Gier, Hass, Groll uvm. werden punktgenau erkannt, aus dem Energiekörper entfernt und dem Klienten bewusst gemacht. Mit Hilfe diverser Hilfsmitteln, wie Symbole, Affirmationen und dem Klientenportal, kann der Klient sehr schnell den Umgang mit seinen Emotionen erlernen.”
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DAS soll ein Bewusstwerdungsprozess sein? Wirklich? “Brutzel, brutzel, Besen, belastende Emotion bist die längste Zeit gewesen?” Da treibt es mir doch den großen Zeh durch die Socke! Aber typisch für das strategische Selbst, was glaubt trotzdem alles zu kriegen, obwohl es sich emotional distanziert. Dann wären alle anderen ja dämlich, welche sich auf eine Konfrontation mit ihren Schattenseiten und Ängsten einlassen. Ein Energiefeld Scan, inklusive bunten Bildchen dazu ist noch lange kein Bewusstwerdungsprozess. 

So was dauert, da wird man durchgehen müssen, wenn es echt und nachhaltig sein soll. Aber das ist natürlich das Problem mit unseren strategischen Verhaltensmustern – die Mehrheit der Leute wollen sich nicht einlassen, und schon gar nicht auf sich selbst. Dem eigenen Scheixx ins Gesicht zu blicken? Soweit kommt’s noch .. 

Wer jetzt noch unentschlossen auf dem Zaun sitzt, sollte jedenfalls langsam in die Gänge kommen. Wenn die eigenen Masken und strategischen Vermeidungsmuster nicht angeschaut werden, bleiben sie unbewusst und werden das persönliche Leben erheblich verkomplizieren und erschweren. Man kann sich zwar gerne einreden, man wäre bereits ziemlich bewusst und den Rest würde das Universum für einen machen – aber es bleibt trotzdem eine Illusion. 

Transformation und Entwicklung kommt nicht durch die Sonne, Engeln oder Gott, sondern durch persönliche Handlungen. Transformation und Integration erweitert das persönliche Bewusstsein und hebt es an. Dies ermöglicht Bewusstseinswachstum und Wachstum impliziert halt etwas Zeit. Es gibt keine Instantheilung, auch wenn wir dies gerne möchten. Du musst dafür in Kontakt mit deinen Gefühlen und Emotionen kommen und sie verarbeiten. Das ist wie das schälen von Zwiebelschichten. Scheibchen für Scheibchen kommt man dem eigenen Kern näher. 

Transformation ist kein Geschenk von außen, das kann man sich nur verdienen, indem man sich seinen Problemen stellt und ist ein Geschenk VON uns FÜR uns. Jeder der uns dies abnehmen würde, bringt uns um die Erfahrung und den Wert der persönlichen Leistung. Was wäre das für ein Gott, der dir deine Bewusstseinsevolution wegnehmen würde? Das wäre doch wie eine Art Betrug ..
Wer Transformationsarbeit macht, seine Schattenseiten und Probleme ansieht, der kommt tiefer in Kontakt mit sich Selbst. Die strategischen Abwehrmaßnahmen und Verhaltensweisen reduzieren sich, weil sie nicht mehr notwendig sind. Das strategische Selbst wird flexibler, es wird in die Lage versetzt mit seinen “höheren Ebenen” zu verschmelzen und zusammenzuarbeiten. Letztendlich wird dies den Tod des strategischen Selbst bedeuten, wenn die höheren Anteile immer weiter herunterkommen und den physischen Körper ausfüllen können. Transformationsarbeit bringt dich in Einklang mit dir Selbst und allen deinen Anteilen. 

Es wird langsam Zeit für wirkliche Veränderungen, aber die kannst nur du alleine und für dich Selbst einleiten. Du selbst kannst einen Unterschied in der Welt und in deinem Leben machen. Entweder du kümmerst dich um deine strategischen Abwehrmechanismen, oder sie werden sich um dich kümmern. Also, worauf wartest du noch?  

Until next time same station ..

bart-simpson1
Quellennachweise:
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@Steven Black
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Dienstag, 17. März 2015

It's Panic Time ..

geschrieben von Steven Black:


Der/die eine oder andere LeserIn hat es vielleicht schon mitbekommen. Demnächst, am 20. März 2015 werden wir eine (fast) totale Sonnenfinsternis erleben, deren voller Verlauf von Wien aus beobachtbar ist und die Sonne immerhin zu 70% verfinstert. Es soll sich um die letzte von Wien aus zu beobachtende Sonnenfinsternis bis zum 10. Juni 2021 handeln.
Die SoFi am 20.03.2015 beginnt im Nordatlantik etwa 700 Kilometer südlich der grönländischen Südküste. Der Kernschatten zieht nun nach Nordosten und verfehlt Ostisland nur um etwa 70 Kilometer, überquert aber die Färöer-Inseln. Auf der Inselgruppe schwankt die Dauer zwischen 1 Minute 05 Sekunden im Süden und 2 Minuten 21 Sekunden im Norden. In der Hauptstadt Tórshavn, die in großen Teilen des Stadtgebietes gute Beobachtungsmöglichkeiten bietet, sind es 2 Minuten 00 Sekunden, wobei die Sonne knapp 20 Grad über dem Horizont steht. Der Finsternispfad zieht nun weiter Richtung Norden, wobei die maximale Totalitätsdauer von 2 Minuten 47 Sekunden erreicht wird. Bevor der Kernschatten nur 70 Kilometer vom Nordpol entfernt die Erde verlässt, überquert er noch den norwegischen Svalbard-Archipel. Longyearbyen, der Hauptort dieser arktischen Inselgruppe, liegt fast auf der Zentrallinie. Die Dauer der totalen Phase beträgt hier bei einer Sonnenhöhe von rund 11 Grad 2 Minuten 27 Sekunden.
Die globale Dauer der gesamten Finsternis wird ungefähr 4 Stunden und 9 Minuten dauern. Die globale Dauer der totalen Finsternis wird etwa 1 Stunde, 12 Minuten sein. Die Finsternis gehört zu dem recht alten Saros-Zyklus 120 (es ist die 51. von 71 Finsternissen in diesem Zyklus). Der Zyklus begann am 27. Mai 933 und endet am 7. Juli 2195. Da der Zyklus sehr alt ist, ist diese Finsternis die vorletzte zentrale in ihm. Die letzte wird die totale Sonnenfinsternis vom 30. März 2033 sein, die ebenfalls in der Arktis (Beringstraße) zu sehen sein wird.
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Das wäre kein Beitrag geworden, so interessant Sonnenfinsternisse auch sein mögen. Wäre da nicht der Umstand, daß dieses Ereignis inmitten einer angeblichen Serie von 4 Blutmonden fällt. Blutmonde sind Mondfinsternisse, bei denen der Mond sich dunkelrot verfärbt. Ihr wisst schon: “Und der Mond ward wie Blut ..” –genau dieses religiöse Zeug poppt jetzt wieder auf. 

Man muss keine Granate von Hellseher sein, um zu wissen, daß deswegen einige Endzeitapokalyptiker so richtig ausflippen und auf ihre Kosten kommen werden. Auch der Kopp Verlag enttäuscht uns da nicht und hat kürzlich einen Artikel von Michael Snyder gebracht, wo auf diverse biblische und jüdische Traditionen und Ereignisse verwiesen wurde, infolgedessen der Leser zu der Ansicht verführt wird, daß es sich bei dieser Sonnenfinsternis womöglich um das “jüngste Gericht” handeln könnte. Okay, im letzten Satz wurde dies etwas abgeschwächt, mit der lahmen rhetorischen Frage, ob es sich doch nur um einen Zufall handeln könnte. Nun ja, typisch Kopp Verlag halt ..
“Kann es also sein, dass die totale Sonnenfinsternis am 20. März ein Zeichen für das Jüngste Gericht ist? Oder ist doch nur alles ein einziger großer Zufall?”
Wie ich nun mal veranlagt bin, hab ich eine kleine Rundreise durchs “Internet Babylon” gemacht und die Recherche hat leider den Verdacht bestätigt, daß wieder mal ne Menge Leute auf den Weltuntergang hin fiebern. Da kann man dann so Sachen lesen, wie etwa:
WARTET NICHT LÄNGER, KINDER, WENN DER MOND SICH ERNEUT  BLUTROT FÄRBT, BEUGT EURE KNIE, DENN IHR SEID NUR EINEN SCHRITT  VOM GROSSEN KLAGEN DIESER GENERATION ENTFERNT.” (Sagte angeblich die Muttergottes am 23.02.2015 in einer Botschaft an Luz de Maria. )
“Kommt jetzt der Tempel? Die kommende Blutmondtetrade und ihre prophetische Bedeutung.”
Ich spare mir weitere Beispiele, es reicht eigentlich völlig, wenn ich mir das angetan habe. Der/die geneigte LeserIn kann sich sicher unschwer vorstellen, wie lustig solche religiös verbrämte Texte und “Offenbarungslyrik” sind. Das alleine schon das lesen solcher Texte einen energetisch runterziehen kann, das ist der schiere OberWau!image Und ich bin nicht einmal empfänglich dafür, trotzdem hatte ich hinterher ne dumpfe Wolke über meinem Kopf. Dieser die Zeit überdauernde Offenbarungsunsinn mit verzerrten Ansichten hat offensichtlich noch immer nicht genug Leute verrückt gemacht. 

Nun könnte man sagen, was geht’s mich an? Lass die Leute doch ihren “das Ende ist nahe” Panikmodus voll ausfahren, ist doch jedem sein gutes Recht. Ja, sicher, aber was ist mit dem Recht aller anderen Menschen, die durch diese globale Panikwelle beeinflusst werden? Und habt keine Illusionen, wir alle werden davon beeinflusst werden, ob wir wollen oder nicht. Denn wir haben es hier mit einer kollektiven und ziemlich riesigen Gedankenform zu tun, die seit – mindestens – 2000 Jahren gefüttert und von vielen Menschen weiter verstärkt wurde. Eigentlich viel länger, aber okay, 2000 Jahre reicht völlig, um den emotionalen und geistigen Impakt zu verstehen, der daraus resultieren kann. 

Wie kürzlich in den Beiträgen über die Elementale, Gedankenformen, Elementarwesen und diverse Parasiten der 4 D Welt zur Sprache kam, sind wir nie wirklich alleine. Wir sind immer von vielfältigen Energien, Gedanken und Absichten umgeben, die nicht immer von uns stammen, aber mit uns in Resonanz gehen. Was bedeutet, daß wir lernen sollten, bewusst mit diesen Energien umzugehen, weil es ansonsten dabei bleibt, daß diese Energien mit uns “umgehen”. Das ist der Unterschied zwischen bewussten und eher unbewussten Menschen. 

Elementale ist eine Bezeichnung für alle Gedanken- bzw. Gefühlsmuster, für Energien und Kräfte, die durch Gefühle und mentale Muster der Menschen belebt wurden und in unserem Bewusstsein und je nach der Qualität, aufgrund der sie gebildet wurden wirken. Egal ob wir uns der Elementale nun bewusst sind oder nicht, sie existieren in uns und um uns, leben und wirken. Allgemein sind sie unter dem Begriff Gedankenformen bekannt und diese elementalen Energien können vielfältige Wirkungen ausüben. Und wenn wir von kollektiven Gedankenformen und elementalen Energien sprechen, dann haben wir es mit den mentalen und emotionalen Bildern vieler Menschen zu tun, welche gleiches oder ähnliches dachten, fühlten und in das sogenannte “Morphogenetische Feld” der Erde eingespeist haben.

Apropos, Morphogenetisches Feld – das “Global Consciousness Project” der Princeton Universität hat Messungen zu zwei Ereignissen am 7. Januar 2015 gemacht. Zum einen, um den Selbstmordanschlag in Sanaa, Jemen, mit 37 Toten und 66 Verletzen und den Terroranschlag bei der Charlie Hebdo Redaktion.
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Unter diese Gedankenformen fallen unter anderem auch Familien – Völker – und Nationenkarma, wo Menschen gemeinsam eine Schwingung prägen und damit die Art von Erfahrungen beeinflussen, welche sie als Gruppe erleben. Die meisten Menschen haben viele Inkarnationen auf diesem Planeten hinter sich und lebten in diversen religiösen Traditionen. Und diese religiös und kulturell aufgeladenen Energien sind alle voller diverser Programme, Prophezeiungen und Armageddon Gedöns, welche die Jahrtausende hindurch stets wiederholt, aufgewärmt und nachgebetet wurden. Was bedeutet, die darin enthaltenen Gedankenformen wurden wieder und wieder aufgeladen, verstärkt und genährt. Das ist ein ziemlich großes Energiefeld. 

Man kann das gerne als Aberglauben von Realitätsfremden Menschen abtun, das Problem dabei ist nur, daß dieser Aberglauben sich oft genug bestätigt hat. Wie etwa der Blick auf andere Zeiträume von Sonnenfinsternis mit 4 Blutmonden in Reihe zeigt.
1493 – 1994 Zeit der spanischen Inquisition
1949 – 1950 Neugegründeten Staat Israel / Unabhängigkeitskrieg
1967 – 1968 Eroberung Jerusalems / “6-Tages-Krieg”
Solche großen Gedankenformen haben eine starke Wirkung auf das ganze Feld, auf jeden Menschen, der auch nur  minimal mit dieser Art von religiöser Tradition oder Kultur in Kontakt gekommen ist. Und wenn genug Menschen der Überzeugung anhängen, daß an Sonnenfinsternissen mit Blutmonden ein Unglück geschehen wird, dann kann diese Gedankenform so etwas durchaus anziehen, beziehungsweise durch die Erwartungshaltung mitverursachen. Dabei ist es völlig egal, ob es reale politische oder wirtschaftlicher Umstände dafür gibt, die intensive Überzeugung von genügend Menschen kann diese politischen oder andere Umstände erschaffen.
In früheren Zeiten fürchtete man Finsternisse oft als Vorboten schlimmer Ereignisse. Mondfinsternisse wurden dabei mit Hungersnöten und Naturkatastrophen in Verbindung gebracht, die besonders das Volk betrafen. Sonnenfinsternisse galten hingegen als Vorzeichen für schwierige Zeiten des Herrschers und damit des Landes. In den alten Kulturen in Babylon oder bei den Maya berechneten Priester das Eintreten von Finsternissen voraus, indem sie die Breite des Mondes kurz vor dem erwarteten Neumond beobachteten. Da das Volk diese Ereignisse fürchtete, erwartete man von den Priestern eine Vorwarnung vor deren Eintreten. In manchen Kulturen wurden beim Eintritt einer Finsternis Menschenopfer dargebracht, um sich vor den vermeintlich schädlichen Wirkungen des Schauspiels am Himmel zu schützen.
Niemand der schon länger auf diesem Planeten herumwuselt kann sich von derartig religiösen, elementalen Energien in sich frei sprechen. Dafür sind wir einfach schon zu lange hier. Außer vielleicht, die persönliche Selbstklärung hat ein solches Level erreicht, daß da nichts mehr ist – aber das ist eher selten. Was nicht bedeuten muss, daß jeder gleich auf so einen Armageddon Hype aufspringen muss. Ganz und gar nicht, obwohl grade sogenannte spirituelle Leute ziemlich empfänglich dafür sind – klar, ist nur logisch. Man möchte gar nicht glauben, wie stark durchmischt inzwischen, diverse religiöse und spirituelle Konzepte sind. Klarheit ist da oft selten vorzufinden .. 

Aus der feinstofflichen Sicht betrachtet, werden Sonnen- oder Mondfinsternisse, aufgrund von Verringerung von Sonnen-oder Mondlicht mit einem Anstieg von bösen Geistern, Dämonen und ganz allgemein, mit einer Verstärkung von negativer Energie in Verbindung gebracht. Gar nicht zu reden von den diversen okkulten Gruppen, die bei solchen Anlässen mit ihrer “black magic” wie Falschgeld um sich werfen. 

Von welcher Sichtweise man es auch betrachten mag, wird diese Sonnenfinsternis und der angrenzende Zeitraum der Mondfinsternisse direkte Einflüsse auf uns ausüben. Die Frage hierbei ist nur, wie man damit umgeht. Es gibt grundsätzlich nur zwei unterschiedliche Richtungen – die positive, optimistische Haltung, oder die Angstperspektive und in den Chor der Hysterie mit einzustimmen und “Hiiiilfe, wir werden alle steeeerben” zu kreischen.  

Zu solchen Zeiten werden Realitätsebenen bedient und auch Zeitlinien erschaffen, aufgrund der Einbindung von vielen Menschen in die diversen Glaubens-oder Überzeugungsmuster. Auch wer keinen religiösen Mustern verfällt, kann aufgrund der psychischen Auswirkung der riesigen Gedankenform, einen Abfall von Energie, negatives denken, Überlebensangst, Pessimismus und Opferhaltung an sich erleben. Vielleicht kann Starrsinn, Intoleranz, oder eine allgemein genervte Stimmung auftreten. Man stelle sich diese Art von Energie, wie eine Form von “Aurora Borealis” vor – was natürlich nicht wirklich zutrifft, aber als Bild vielleicht geeignet ist, um nachzuvollziehen, wie sich diese Energie auf die Menschen herabsenkt und sie beeinflussen kann.
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Und da diese Sonnenfinsternis auf den sogenannten “1. Nissan” fällt, nach jüdischer Zeitauslegung der erste Tag des ersten Monats im Jahre 5774 (20. März 2015) und 3 Tage zuvor in Israel die Wahl der Knesset ansteht, darf man mit einer Menge Kacke rechnen, die sich da auftürmen kann. Sind da doch immer zahlreiche Korinthenkacker dabei, die einen religiösen Bullshit von apokalyptischen Ausmaßen zu schätzen wissen. Oder die Probleme, welche die globale Situation betreffen, oder der Stellvertreterkrieg in der Ukraine. Das sind eigentlich alles Pulverfässer für derlei astrologische Zusammentreffen und die damit einhergehenden 3. Weltkrieg und Endzeit Herbeibefürchter. Das schlimme daran ist, wenn es genug Leute gibt, die das füttern, kann es womöglich eintreffen. 

Daher gibt es für diejenigen, welche etwas Bewusstsein und ein Gespür dafür besitzen, eigentlich nur – sich davon nicht irre machen zu lassen und einen starken Fokus auf positivere Situationen zu halten. Irgendwer muss das tun, sonst kann das womöglich in Richtungen kippen, die kein halbwegs vernünftiger Mensch wollen kann. Wer von sich annimmt, ein bewusster Mensch zu sein und dann solchen Armageddon Ängsten freien Lauf lässt, mag alles mögliche sein, nur nicht bewusst. Denn ein bewusster Mensch versucht “einen Unterschied” zu machen und nicht bei jeder dahergelaufenen Panikwelle mitzuschreien. 

Denn es kommt dabei auf jeden einzelnen an, ob er der Summe der elementalen Gedankenform seine persönliche Energie noch hinzufügt, oder sie ihr entzieht, indem man sich auf Optimismus und Zuversicht ausrichtet, ganz egal, ob der äußere Anschein dafür spricht, oder nicht. Auch Zweckoptimismus ist hilfreich – fake it until you make it! 

Die globale Lage ist angespannt genug, da braucht es wahrlich keine Leute, die irgendwelche Katastrophenszenarien mit religiösen Konzepten basteln und damit ihre Energie der jeweiligen Situation hinzufügen. Kriege waren immer nur möglich, weil genügend Menschen sich dafür konditionieren ließen, sie für unabwendbar akzeptierten, als “Strafe Gottes” für irgendwelchen Schmarrn hielten, oder einfach gleichgültig reagierten. Das Hauptproblem ist meist, daß der Mensch im Krieg mit sich selbst ist, da braucht es oft nicht mehr sehr viel, um für einen Krieg im außen konditioniert zu werden. 

So oder so, könnten die nächsten 6 Monate bis zum 28. September, dem letzten der 4 Blutmonde, und eventuell noch etwas darüber hinaus, womöglich etwas ruppig werden. Börsenkurse könnten fallen, Arbeitslosigkeitszahlen steigen, der Konflikt zwischen den USA, der EU und Russland könnte sich vertiefen – alles mögliche an Instabilität könnte auftauchen. Viele von uns werden das auch im persönlichen Bereich verspüren, daher sollten wir in dieser Zeit gut für unsere persönliche Balance sorgen. 
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Sonnenfinsternisse haben immer mit einer Qualitätsveränderung von Energien zu tun, die einen Einfluss auf die Architektur der Matrix hat, die man jedoch auch konstruktiv nutzen kann. Indem nämlich eigene, positivere Gedanken – und Überzeugungsformen gehalten und gebildet werden, die ein Gegengewicht zu der Welle von negativen Grundtendenzen bilden. Oder wenn diverse negative Artikel erscheinen, daß man sie einfach nicht liest – auch wenn sie in der schönen Verkleidung von “wichtigen Informationen” daherkommen. 

Und wenn man auf Leute in seinem Umkreis trifft, die einem ihr persönliches, negativ orientiertes Gedankenkarussell aufschwatzen wollen, sagt man – “STOP, dieser Unsinn hat mit meinem Leben nichts zu tun”. Oder, wenn einem die Person näher steht, dann kann man ja versuchen, ihr freundlich zu erklären, daß dies nicht die Zeit ist, um sich seinen Ängsten hilflos auszuliefern. Allerdings ist das einfacher gesagt als von den Menschen verstanden. Ich denke, das kennen wir alle.  

Diese Zeit ist eine Herausforderung für alle bewusste Menschen, sich dem kollektiven Massenfeld so gut wie möglich zu entziehen und in die eigene Kraft zu kommen. Noch immer wird es zu wenig verstanden, daß wir alle Empfänger und Sender von Energien sind, die wir entweder aufgrund eigener Prägungen (oft unbewusst) unterstützen, oder bewusst zurückweisen können. Unsere bewussten Gedanken, unsere Emotionen sind wichtig, sie werden das Zünglein an der Waage, für die Dynamik der weiteren Entwicklung bilden.

Wir brauchen positive, optimistische Gedankenformen im globalen Feld. Visionen einer besseren Welt, einer wohlwollenden Gesellschaft. Jeder einzelne von uns kann dazu beitragen. Ich rede nicht von “positivem denken”, sondern einer inneren, stabilen Einstellung, die auf der Überzeugung beruht, daß die Dinge sich zum besseren wenden können. Und das braucht halt ein wenig Bewusstsein, die Energie und die Kraft eines Individuums, welches weiß, das nichts feststeht, sondern alles passieren kann – immer. Und die persönliche Haltung, daß der einzelne tatsächlich etwas bewirken kann. 

Meine persönliche Erwartungshaltung in diesem Zusammenhang, beruht auf der optimistischen Prämisse, daß wir diese Zeit und alles vielleicht auftretende Ungemach relativ gut überstehen werden. Etwas anderes wird man von mir nicht hören. Wenn wir so etwas nicht haben, wie eine konstruktive Sicht auf die Welt, wie soll sie sich dann ändern? Natürlich, wir können die Welt nicht ändern, aber wir können unsere persönliche Welt ändern. Die Welt “dreht” sich, wie die Masse der Menschen es zulässt. Jeder einzelne der da rausgeht, verringert die negative Drehung der Welt.

Und letztlich betrachtet, hat es einen guten Grund, daß diese Gedankenformen und Energien auftauchen wie Popcorn. Diese verseuchten 4 D Felder müssen transformiert und nicht stimuliert werden. Wir, die Menschen haben sie erschaffen, wir müssen sie auch reduzieren. Die persönliche Balance braucht da viel Pflege, dann ist das auch zu schaffen. Aura reinigen, Chakren putzen, transformieren, Soda – Salzbäder machen – Business as usual. Wir leben in aufregenden Zeiten, wir wissen das. Und aufgeben ist keine Option ..     

Until next time same station ..

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  Quellennachweise:
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@Steven Black
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Mittwoch, 11. März 2015

Trauma Release Exercices

von David Berceli:

Einleitung
Natürliche und von Menschen verursachte  Katastrophen, globale Akte politischer, ökonomischer, religiöser und militärischer Gewalt, Terrorismus, häusliche Gewalt (Galea et al., 2002), Gewalt in Beziehungen (Houskamp & Fey, 1991) und Missbrauch von Kindern (Clark et al., 1995) tragen alle zu einer zunehmenden Verbreitung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei Individuen wie in der Gesellschaft bei. Extrembelastungen in großem Maßstab rufen »kulturelle Traumata« (Sztom pa, 2000, S. 449), »Massentraumata« (Fullerton, 2004; Prager, 2003; Webb, 2003; Ahern et al., 2002; Kalayjian & Jaeger, 1996) und »generationenübergreifende Traumata« (Fossion et al., 2003; Gardner, 1999;Rowland-Klein & Dunlop, 1998; Motta & Jamie, 1997) hervor. Die typische Dauer aktiver PTBS-Symptome beträgt mehr als zwei Jahrzehnte (Kessler, 2000); die Dauer des Heilungsprozesses muss daher »eher in Generationen als in Jahren gemessen« werden (S. 489).

Diese globale Erfahrung von Massentrauma, das sich von individuellem Trauma unterscheidet, verlangt ein neues Paradigma der Traumaheilung, um epidemische Ausmaße an PTBS anzusprechen. Die meisten Methoden der Traumaheilung verlangen die Führung und Anleitung eines erfahrenen Therapeuten. Leider gibt es hingegen kaum Methoden der Traumaheilung, die von Betroffenen selbst angewendet werden können. Diese Einschränkung verhindert, dass Millionen von Menschen adäquate Hilfe finden können, um sich von PTBS-Symptomen zu erholen.
Sie hält auch Therapeuten davon ab, für langfristige Begleitung bei der Heilung über kulturelle Grenzen hinweg zu sorgen. In dieser Zeit globaler Unterstützung und Hilfeleistung müssen neue Methoden für Prävention, Erholung und Heilung von PTBS erforscht werden. Diese Methoden sollten für große Bevölkerungsgruppen anwendbar sein, von Betroffenen selbst und unabhängig von der jeweiligen Kultur angewendet werden können und unmittelbar wirksam sein.

Das neue Paradigma der Traumaheilung wird zwangsläufig körperorientierte Erholungstechniken und Interventionsansätze umfassen, die großen Bevölkerungsgruppen von Trauma-Überlebenden leicht vermittelt werden können. Viele Traumatherapeuten erkennen, dass ein Trauma sich nicht nur auf die Psyche und die Emotionen des Individuums, sondern ebenso sehr auf den Körper auswirkt und ihn in Mitleidenschaft zieht (Van der Kolk, McFarlane & Weisaeth, 1996; Van der Kolk, 1994; Zautra, 2002; Van der Kolk & van der Hart, 1991). 

Babette Rothschild, eine international anerkannte Traumatherapeutin, stellt fest: »Man braucht nur elementare Literatur über die Funktion des Gehirns, das Nervensystem und die Stress-Physiologie zu lesen, um zu verstehen, dass Psyche und Körper unbestreitbar miteinander verbunden sind« (Rothschild & Jarlness, 1994, S. 164). Ebenso erkennen auch andere Gebiete der Forschung an, dass die Erinnerung an Trauma im Körper bewahrt wird. Die Osteopathen Jean-Pierre Barral und Alain Croibier (Barral & Croibier, 2000) gehen davon aus, dass die Gewebe des menschlichen Körpers »ein unfehlbares Gedächtnis für Trauma besitzen. Alles wird in ihnen aufgezeichnet.«

Kurz: Im neuen traumatologischen Paradigma wird die sensomotorische Reaktion des menschlichen Körpers gründlicher in traditionelle psychotherapeutische Verfahren der Traumaheilung integriert.

Somatische Erklärung von PTBS

Die körperorientierte Methode, die in diesem Artikel besprochen und vorgestellt wird, entwickelte ich, während ich in mehreren von Kriegen heimgesuchten Ländern mit zahlreichen traumatisierten Menschen zusammenlebte. Sie war das Ergebnis zweier kriegsbedingter Erlebnisse. Die erste körperliche Erfahrung, die mir bewusst wurde, habe ich gemacht, als ich mich im Keller eines Gebäudes aufhielt, das mit Mörsergranaten beschossen wurde. Acht Menschen mit sechs verschiedenen Nationalitäten waren in diesem Keller vereint. Jedes Mal, wenn eine Mörsergranate in der Nähe des Gebäudes einschlug, zuckten wir zusammen und kauerten uns instinktiv und spontan zu einer fötalen oder halbfötalen Körperhaltung zusammen.

Ich beobachtete unser Verhalten und sah plötzlich, dass wir alle die gleiche Bewegung ausführten, als hätten wir bewusst gelernt, uns in diese Haltung zu begeben. Es war wie einstudiert. In dem Moment wurde mir klar, dass der menschliche Körper sich selbst spontan in diese Haltung brachte. Keiner von uns war sich dessen bewusst, und wir hatten anscheinend auch keine Kontrolle über diese Bewegung. Ich vermutete, dass jene instinktive Bewegung physisch im menschlichen neuro-anatomischen Netzwerk als instinktives Abwehrverhalten verankert sein musste. 

Ich wurde neugierig, welche Muskeln benutzt wurden, um diese Bewegung auszuführen. Mich interessierte auch, ob die wiederholte Bewegung das Muster einer Muskelspannung erzeugte, die Teil der PTBS-Reaktion war. Durch persönliche Erfahrung entdeckte ich, dass dieses Muster blieb und schließlich eine Menge chronischer Muskelspannung erzeugte, die als Teil der PTBS-Reaktion reproduziert wurde. Als ich die physische Bewegung in die fötale Position studierte, wurde deutlich, dass eine spezifische Muskelgruppe genutzt wird, um diese motorische Reaktion zu erzeugen.

Das Bewegungsmuster beginnt bei den Adduktoren und verläuft durch die Psoas-Muskeln, die an der Basis der Wirbelsäule ansetzen, was ihm erlaubt, sich nach oben – die Wirbelsäule entlang durch die Brusthöhle bis zum Hals und zu den Kaumuskeln – fortzusetzen. Die Bewegung in die fötale Position scheint eine instinktive Reaktion auf die Wahrnehmung einer Gefahr darzustellen, wie bspw. ein ungewöhnlich lautes Geräusch oder ein drohender Zusammenstoß im Straßenverkehr. Um diese unbewusste physiologische Reaktion zu verstehen, müssen wir den Menschen als eine Tierart im Prozess der Evolution betrachten.

Kampf-Flucht-Reaktionen werden vom sensomotorischen System organisiert. Funktional hilft dieses System, Beugung und Streckung der Muskelgruppen zu kontrollieren, die für die Reaktion mit Kampf, Flucht oder Erstarrung bei Gefahr benutzt werden. Während jeder traumatischen Erfahrung wird die Streckmuskulatur gehemmt, so dass die Beugemuskulatur kontrahieren kann. Dies erlaubt dem Körper, die Extremitäten zusammenzuführen, wodurch »eine Art geschützter Raum erzeugt wird, der ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, und wobei die weichen, verletzlichen Körperteile, die Genitalien, die lebenswichtigen  inneren Organe und der Kopf mit Augen, Ohren, Nase und Mund geschützt werden« (Koch, 1981, S. 38).

Die wichtigen Psoas-Muskeln sind eine der Hauptmuskelgruppen, die den Körper bei einer Kampf- oder Flucht-Reaktion kontrahieren. Der Trauma-Stimulus, der die Kontraktion der Flexoren der Psoas-Muskeln auslöst, hemmt synergistisch die extensorische Aktivität des Erector spinae und unterstützt damit die Rückzugsbewegung mittels der Flexoren. Die Psoas-Muskeln sind die einzige Muskelgruppe, die Rumpf, Becken und Beine miteinander verbinden, und gelten als die Kampf-Flucht- Muskeln des menschlichen Tieres (Koch, 1981). Diese Muskeln wirken zusammen, um den Körper in eine halbfötale Position zu bringen, um ihn vor drohendem Schaden zu schützen.

Die Hypothalamus-Hypophysen- Nebennierenrinden- Achse (HPA-Achse)
 
Nachdem ich dieses Muster der Kontraktion verstanden hatte, war es möglich, eine Reihe von Übungen zu entwickeln, die dazu bestimmt waren, den chronischen Stress und die Spannung abzubauen, die in diesen Muskeln als Folge der traumatischen Erfahrungen gehalten werden. Es war jedoch zuerst notwendig zu verstehen, wie die neurologischen Prozesse des Körpers zu diesem Muster muskulärer Kontraktion beitragen. In der Literatur ist vielfach belegt, dass psychische Faktoren die Hypothalamus- Hypophysen-Nebennierenrinden- Achse (HPA-Achse) beeinflussen können (siehe Lovallo & Thomas, 2000; Sapolsky, Romero & Munck, 2000). 

Die HPA-Achse ist eine neurobiologische Verschaltung, die im Moment der Bedrohung des physischen oder des sozialen Selbst aktiviert wird (Dickerson & Kemeny, 2004). Vermittelt über emotionale Erregung ermöglicht uns die Aktivierung dieses Systems unsere Reaktionen auf Gefahr instinktiv zu beherrschen und zu kontrollieren. Dabei werden stimulierende Hormone in den Blutkreislauf ausgeschüttet, wie das Corticotropin-releasing Hormone (CHR) und die Katecholamine Epinephrin (Adrenalin) und Norepinephrin (Noradrenalin). Dieser Prozess aktiviert das sympathische Nervensystem, um eine Abwehrreaktion auszulösen, die gewöhnlich als die Reaktion von Kampf/Flucht oder Erstarrung bezeichnet wird. 

LeDoux (1996) postuliert, dass die HPA-Achse ein »evolutionäres Relikt« (S. 163) unserer primitiven Vergangenheit als Säugetiere darstellt. Obwohl sie eine primitivere neurale Bahn ist, halte sie ein schnelleres Warnsystem bereit als die »entwickeltere kortikale
Bahn«, die unsere Gedanken und Überlegungen kontrolliert (S. 164). Diese primitive HPA-Verbindung ist während der Evolution des Menschen eine entscheidende Bahn im Dienste der Abwehr geblieben. Trotz unserer Evolution zum »Menschsein « haben die instinktiven Reaktionen der HPA-Achse immer noch einen größeren Einfluss auf die reflektierende kortikale Verbindung als die kortikale Bahn auf die Amygdala.

Die Tatsache, dass diese zwei Bahnen sich in der menschlichen Art seit Millionen Jahren nebeneinander entwickelt haben, legt nahe, dass beide immer noch eine nützliche Funktion für den Menschen haben (S. 163). Aber sogar als eine entwickelte Art sind Menschen immer noch nicht sehr effektiv darin, diese instinktgesteuerten Emotionen durch eine ähnlich schnelle Deaktivierung der Amygdala willkürlich zu unterbrechen. Diese Unfähigkeit, die HPA-Reaktion zu deaktivieren, ist der Grund dafür, dass posttraumatische Symptome anhalten, nachdem das traumatische Ereignis vorüber ist. Vom Standpunkt der Evolution aus betrachtet, scheint es ziemlich ineffektiv, dass das menschliche Tier sich mit einer rückschrittlichen HPAAchse entwickelt hat, ohne zugleich auch eine neurologische Deaktivierung dieser Achse ausgebildet zu haben.

Ausschalten der Übererregungs- Reaktion: die Theorie neurogenen Zitterns

Als ich erkannt hatte, dass die Überlebensmechanismen des Körpers im menschlichen Organismus genetisch kodiert sind, achtete ich darauf, wie der Körper reagierte, nachdem ein traumatisches Ereignis vorüber war. Dies führte mich zu meiner zweiten Beobachtung. Ich machte sie, als ich mit Tausenden von Kriegsflüchtlingen in verschiedenen Ländern Afrikas und des Mittleren Ostens sprach. Nachdem ich von diesen Menschen ihre Geschichten erfahren hatte, trat ein bei allen gemeinsam vorkommendes Phänomen deutlich zutage: Überlebende sehr traumatischer, häufig auch lebensbedrohlicher Situationen erlebten in der Regel ein unkontrollierbares Zittern. 

Mich interessierte, worin der Nutzen dieses Zitterns für den Körper bestehen könnte, da es eine allgemeine Erfahrung der überwältigenden Mehrheit der Menschen dieser verschiedenen Kulturen war. Zittern als Folge eines traumatischen Ereignisses ist wohlbekannt und gut dokumentiert. In vielen Kulturen sind Sätze wie diese zu hören: »Ich hatte solche Angst, dass meine Zähne klapperten«, »Meine Hände zitterten so sehr, dass ich sie nicht kontrollieren konnte«, »Meine Beine zitterten, als ich die Rede hielt«, »Ich zitterte vor Wut«. Dieses Zittern ist so verbreitet, dass es auch als diagnostisch relevantes Merkmal von Panikattacken (300.21), sozialen Phobien (300.23), Generalisierter Angststörung (30.2) und Posttraumatischer Belastungsstörung (309.89) im DSM beschrieben ist (American Psychiatric Association [APA], 2000).

Der Beginn dieses Zitterns kann oft auf ein traumatisches Ereignis zurückgeführt werden (Walter & Hening, 1992; Smaga, 2003). Wenngleich allgemein anerkannt ist, dass Körperzittern bei einer Reihe psychischer Erkrankungen auftritt, haben Bedeutung, Ätiologie und potenzieller therapeutischer Wert dieses Zitterns angesichts der Anzahl berichteter Fälle wenig Beachtung gefunden. In ähnlicher Weise wurden Hypothesen über Sinn, Zweck und Wert dieses Zitterns wenig berücksichtigt, obwohl die Erforschung der Pathophysiologie des Zitterns beträchtliche Fortschritte gemacht hat.

Die moderne Psychophysiologie sollte entsprechende Hypothesen formulieren und überprüfen, um eine rationale medizinische Theorie und Therapie zu entwickeln, die einen angemessenen Umgang mit diesem Phänomen ermöglicht (Deuschlet al., 2001). Als ich die Funktion dieses Zitterns erforschte, stieß ich auf eine Reihe von Artikeln über die entsprechenden unwillkürlichen Bewegungen bei Tieren. Die Erfahrung körperlichen Zitterns ist nicht nur in unserer  Kultur allgemein verbreitet, sondern kann auch bei vielen Säugetierarten beobachtet werden.
Tiere in der Wildnis nutzen nach einem traumatischen Ereignis einen angeborenen Mechanismus neurogenen Zitterns, der die hohe biochemische und neuromuskuläre Ladung aus dem Körper abführt und damit eine spontane Erholung fördert.
Dieses natürlich vorkommende Zittern wurde von Tierforschern beschrieben, die das Phänomen an Säugetieren bei ihrem Erholungsprozess von lebensbedrohlichen Situationen studierten (Smaga, 2003; Levine, 2002; Muggenthaler, 2001). Ihre Beobachtungen bestätigen, dass Säugetiere in ganz bestimmten Momenten während ihres Erholungsprozesses von traumatischen Begegnungen zittern. Zudem wird dieses Zittern nur hervorgerufen, wenn der Körper auch andere Mechanismen gebraucht, die seiner Erholung dienen. Aufgrund dieser Beobachtungen kam Muggenthaler zu dem Schluss, dass Zittern einen Überlebensvorteil bieten muss, sonst hätte es den Evolutionsprozess der Tiere nicht überdauert (Muggenthaler, 2001). 

Die Tatsache, dass auch Menschen eine Zitterreaktion haben, spreche dafür, dass derselbe Mechanismus auch für das menschliche Säugetier immer noch einen Überlebensvorteil darstelle. Diese vertraute, wenn auch beunruhigende Erfahrung ist als »neurogenes Zittern« bekannt. Neurogenes Zittern wird als eine ursprüngliche somatische Erfahrung definiert, die in den natürlichen Abläufen des pro- zeduralen Gedächtnisses des Gehirns ihren Ursprung hat (Scaer, 2005). Sie sind ein natürlicher Teil der genetischen Ausstattung des menschlichen Organismus. Diese genetisch fundierte Entladung des menschlichen Organismus hat eher einen physiologischen als einen psychologischen Ursprung.

Neurophysiologische Studien bei Tierexperimenten haben gezeigt, dass es bei einem traumatischen Ereignis zu einem physiologischen Schock kommt. Dieser Schock ruft eine heftige und unmittelbare biochemische Reaktion im Tier hervor, die die Sekretion schützender Hormone, zum Beispiel der oben genannten, auslöst (Deuschl, Raethjen, Lindemann & Krack, 2001). Menschen haben dieselbe Reaktion auf eine wahrgenommene Bedrohung oder Gefahr. Der Unterschied zwischen dem menschlichen Tier und anderen Säugetierarten besteht darin, dass Tiere in der Wildnis, wenn ein traumatisches Ereignis vorüber ist, einen angeborenen Mechanismus neurogenen Zitterns nutzen, der diese hohe biochemische und neuromuskuläre Ladung aus dem Körper abführt und damit eine spontane Erholung vom traumatischen Ereignis fördert (Levine, 2002; Muggenthaler, 2001; Scaer, 2001). Muggenthaler (2001) beobachtete, dass dieses Zittern, das in einem besonders ungeschützten Moment physischen Stresses erfolgt, mit einem beträchtlichen Aufwand an Energie verbunden ist.

Da Tiere während eines bedrohlichen oder stressenden Ereignisses Energie nicht nutzlos verbrauchen, würde das darauf hinweisen, dass das Zittern irgendwie zum Überlebensprozess gehört. Der Grund, weshalb das Zittern die Evolution der Art überlebt hat, müsse darin liegen, dass dieses Verhalten einen Überlebensvorteil biete. Scaer (2001) wiederum berichtet über den experimentellen Nachweis, dass Tiere, denen nicht erlaubt wurde, den Prozess des Zitterns erfolgreich zu durchlaufen, eine reduzierte Resilienz gegenüber späteren lebensbedrohenden Erfahrungen besaßen. Tierforschern zufolge verschafft dieser Zitter-Mechanismus Tieren sozusagen eine eingebaute Immunität, die sie befähigt, nach einer hochgeladenen lebensbedrohlichen Erfahrung zu normalem Leben zurückzukehren – ohne PTBS-Symptome zu entwickeln (Levine, 2002).

Es ist möglich, dass dieses Zittern ebenso ein natürlicher Mechanismus des menschlichen Tieres ist, mit Trauma verbundenen Stress abzubauen, indem die HPA-Achse deaktiviert wird. Folglich könnte es sein, dass Menschen durch die Aktivierung dieses Zitterns in die Lage kommen, die Auflösung der abgebrochenen Kampf-Flucht-Reaktion zu erreichen, ihre Homöostase wiederherzustellen und damit ihre posttraumatischen Reaktionen zu reduzieren. Aber anders als Tiere unterbrechen Menschen das in ihnen angelegte und unwillkürlich auftretende Zittern oft absichtlich. Das menschliche Tier hat den Neokortex entwickelt, und das scheint in dieser Hinsicht eine negative Nebenwirkung zu haben, denn es erlaubt dem Menschen, Meinungen und Wertungen zu haben, zum Beispiel, dass Angst peinlich und ein Zeichen von Schwäche ist und man deshalb sichtbare Anzeichen von Angst, das heißt das Zittern, besser unterdrückt.

Ein Beispiel für diese auf dem Neokortex beruhende Intervention liefert ein Erlebnis, das ich während eines Bombenangriffs in Afrika hatte. Ich war in einem Luftschutzraum und hatte zwei Kinder auf meinem Schoß. Beide waren etwa zwei Jahre alt. Die Kinder zitterten unkontrolliert mit ihrem ganzen Körper. Ich konnte spüren, dass mein Körper auch zittern wollte, aber ich tat es nicht. Diese Erfahrung machte mich neugierig, deshalb fragte ich die Erwachsenen, als der Angriff vorbei war, ob sie ebenfalls das Bedürfnis hatten, wie die Kinder zu zittern. Ihre Antwort war, dass ihnen tatsächlich zum Zittern war, sie es aber absichtlich unterdrückten, weil sie in den Augen der Kinder stark erscheinen wollten.

Denn diese sollten nicht glauben, sie hätten Angst. So erkannte ich, dass das Großhirn die Fähigkeit besitzt, die primitiveren Teile des Gehirns zu dominieren. Als ich darüber nachdachte, wurde mir bewusst, dass in unserer Kultur hiervon häufig Gebrauch gemacht wird. Wenn wir als Erwachsene Angst haben, kann es passieren, dass unser Kinn und unsere Hände zu zittern und unsere Beine zu schütteln beginnen. In diesen Fällen neigen wir dazu, das Zittern absichtlich anzuhalten. Es bedeutet, dass wir in der Lage sind, den natürlichen Mechanismus des Körpers zu beherrschen – anscheinend ein Preis der Evolution.

Psychotherapie und Zittern

Da ich mich in Bioenergetischer Analyse hatte ausbilde n lassen, einer Form der Körperpsychotherapie, die von Alexander Lowen in den 50er Jahren entwickelt wurde (Lowen, 1958), war ich sehr mit diesem Zittern vertraut. Die Bioenergetische Analyse ist eine körperpsychotherapeutische Methode, die neurogenes Zittern therapeutisch versteht und in der psychotherapeutischen Behandlung praktisch nutzt. Sie war eine der ersten Methoden, die Zittern und seine potentiell heilenden Qualitäten als Teil der traumalösenden Dynamik nutzte. 

Während später auch andere körperpsychotherapeutische Ansätze entwickelt wurden, ist die Bioenergetik die einzige Methode, für die die Entwicklungsgeschichte neurogenen Zitterns und seine praktische Anwendung wesentlich ist.

Da Körperzittern auf dem Gebiet der Psychotherapie bisher kaum erforscht wurde, ist es notwendig, unsere Sicht auf das Gebiet der Kinesiologie und der Muskelforschung auszudehnen. Auf der Grundlage der Physiologie wurden verschiedene Techniken entwickelt, die Zittern benutzen, um körperliche Leistung zu steigern. Die Vibrationstherapie ist der erste Ansatz, der ernsthaft mit der Anwendung von Vibrationen und induziertem Zittern auf Muskelgewebe gearbeitet hat. Sie wurde von dem russischen Wissenschaftler Vladimir Nazarov in den 70er Jahren bei Turnern während ihres Trainings für die Olympischen Spiele angewendet (Issurin & Tenenbaum, 1999). Seitdem haben zahlreiche Studien gezeigt, dass Stimulation des neuromuskulären Systems bei niedriger Amplitude und Frequenz positive Wirkungen auf die Leistung von Athleten hat (Cardinale & Bosco, 2003; Torvinen et al., 2002; Bosco et al., 1999). 

Viele Jahre lang wurde diese Methode vor allem bei Spitzensportlern angewendet, um das muskuloskeletale System zu stärken und seine Koordination mit dem Nervensystem zu fördern sowie die Heilung von Sportverletzungen zu beschleunigen. Mit der Zeit hat sich die Vibrationstherapie zu einem ernstzunehmenden Forschungsgebiet entwickelt, das als Biomechanische Stimulation (BMS) bekannt ist. Sie wird in der Physiotherapie und in Rehabilitationsprogrammen verwendet, um eingeschränkte Beweglichkeit des Körpers und Bewegungsausmaß zu korrigieren, muskuloskeletales System und Nervensystem zu koordinieren und die Heilungsrate von Verletzungen zu steigern (Bosco, Cardinale & Tsarpela, 1999; Bosco et al., 2000). Die BMS-Forschung hat gezeigt, dass die Anwendung von Vibrationen mit einer Frequenz zwischen 20 und 50 Hertz bei Tieren die Dichte der Knochen steigert. 

Sie sind auch hilfreich bei der Linderung von Schmerz und bei der Heilung von Sehnen und Muskeln (Bosco et al., 2000). Zittern bei Tieren, absichtlich hervorgerufene Vibrationen von Muskelgewebe und biomechanische Stimulation legen nahe, dass Vibrationen nicht nur Eigenschaften besitzen, die heilen, sondern auch einen Überlebensvorteil bieten könnten. Um den möglichen Nutzen natürlicher Vibrationen für den menschlichen Organismus zu klären, wäre es notwendig, sie weiter zu erforschen. 

Trauma-Entspannungsübungen

Die Trauma-Entspannungsübungen (TRE© von »Trauma Releasing Exercises«) sind eine Reihe einfacher Übungen, bei denen bestimmte Muskelgruppen im ganzen Körper gedehnt und angespannt, d. h. in Stress versetzt werden und dabei auf eine kontrollierte und anhaltende Weise neurogenes Zittern hervorrufen. Eine ausführliche Erklärung und Beschreibung dieser Übungen ginge über den Rahmen dieses Artikels hinaus (sie sind enthalten in Berceli, 2007).

Die Übungen haben zum Ziel, neurogenes Zittern hervorzurufen, um Muster von tiefer chronischer Spannung zu lösen, die im Körper gehalten werden. Sie wurden besonders für große Bevölkerungsgruppen entwickelt, die keinen Zugang zu regulärer therapeutischer Versorgung haben, da entsprechende Hilfen in Entwicklungsländern nicht zur Verfügung stehen. Bisher wurden diese Übungen in 17 Ländern bei über 40 000 Menschen angewendet (Berceli, 2008). Obwohl sich diese Methode für große Gruppen nutzen lässt, die aufgrund äußerer Ereignisse unter PTBS leiden, kann sie auch bei Entwicklungstraumata aus der Kindheit angewendet werden. 

Der Körper reagiert auf alle Traumata in ähnlicher Art und Weise, gleich ob es sich um ein Trauma handelt, das auf langanhaltende Entwicklungsprobleme zurückgeht, oder um die Wirkung einzelner lebensbedrohlicher Ereignisse. Die folgenden zwei Fallbeispiele sollen veranschaulichen, wie diese Übungen bei der Erholung und Heilung von verschiedenen Arten von Traumata angewendet werden können.

Einer meiner Klienten war von Kindheit an rituell missbraucht worden. Er war sich des Missbrauchs bewusst, und er wusste auch, dass es noch psychosomatische Reste der Geschichte gab, die er aufdecken musste, um sich in der Tiefe heilen zu können. Da es zu zahlreichen traumatischen Erfahrungen im Säuglings alter und in seiner frühen Kindheit gekommen war, hatte dieser Klient keine Worte oder Erinnerungen an jene Erlebnisse. Er konnte sich nur an Sinneswahrnehmungen und an seiner Intuition orientieren. Da ihm verbale Therapie nicht weiterhelfen konnte, mussten wir uns allein darauf verlassen, dass sein Körper uns in jeder Therapiesitzung Hinweise auf die Richtung gab. Es war nicht verwunderlich, dass mein Klient ziemlich starr und von seinem Körper getrennt bzw. dissoziiert war. 

Jedesmal, wenn er die Übungen machte, begann das Zittern die erstarrte, quasi eingefrorene Wahrnehmung in seinen Muskeln aufzutauen, indem mehr Durchblutung bewirkt wurde. Die gesteigerte Durchblutung führte zu intensiveren Sinneswahrnehmungen. Weil dieser Klient sehr wenig körperliche Wahrnehmungen hatte, die sich sicher, angenehm oder lustvoll anfühlten, war jede körperliche Empfindung sofort mit Gefühlen von Terror oder Schmerz verbunden, auch wenn es einfach nur ein gesünderes Empfinden war, das auf eine gesteigerte Durchblutung zurückging.

Dies machte es notwendig, dass wir die Zitter-Reaktion dosierten und sehr langsam vorgingen. Weil das Zittern jedoch eine organische Entladung des menschlichen Organismus ist, die absichtlich hervorgerufen wird, um den Entladungsprozess des abgebrochenen intrinsischen Bewegungsablaufs der Kampf-Flucht-Reaktion abzuschließen, waren wir sicher, dass jede Bewegung oder Empfindung, die vom Körper selbst erzeugt wurde, in unmittelbarem Zusammenhang mit der von ihm erlebten Geschichte stand. Weil der Klient diese sensorische Stimulation schon einmal erlebt und sie offensichtlich durch- und überlebt hatte, besaß er jetzt die Zuversicht, dass sein Körper die Erfahrung entladen und endlich eine Auflösung der Terror-Reaktion erreichen konnte, die in seinem Körper erhalten geblieben war. 

Mit jeder Sitzung, in der der Klient zitterte, gab sein Körper langsam seine muskulären Kontraktionen auf. Mit gesteigerter Durchblutung konnten die Kontraktionen sich jetzt in angenehme Empfindungen von Lebendigkeit verwandeln. Wenngleich es für den Klienten schmerzhaft war, seine Geschichte zu erforschen, löste das sich natürlich einstellende Zittern diese Spannungsmuster und brachte die traumatische Geschichte mit großer Genauigkeit ans Licht, weil der Körper allein das zeigen konnte, was er durchgemacht hatte. Anders als das Ego kann der Körper keine Vorstellungen von der eigenen Biographie entwerfen oder sie erfinden, und kann sich auch nicht täuschen. Er kann letztlich nur die biographische Realität enthüllen. Indem der Klient sich von seinen Körperwahrnehmungen führen ließ, konnte er nach und nach seine wahre Lebensgeschichte aufdecken und zu der Gewissheit gelangen, dass sein Körper eindeutig darauf gerichtet war, die sein Leben behindernden Spannungsmuster aus der Kindheit aufzugeben, die für eine erwachsene Lebensweise in Sicherheit und in gesunden Beziehungen nicht mehr nötig waren.

Das zweite Fallbeispiel ist eine Erfahrung aus der Zeit meiner dreijährigen Arbeit im Sudan. Da wurde ich einmal gebeten, eine Schule zu besuchen, deren ganze Schülerschaft aus sudanesischen Flüchtlingsjungen bestand. Die Lehrer hatten Schwierigkeiten mit diesen Schülern, und sie sahen auch, dass ihre eigenen Beziehungen innerhalb des Kollegiums vom Verhalten der Schüler schwer belastet waren. Als ich ankam, befragte ich sowohl die Lehrerschaft als auch die versammelten Schüler. Ich entdeckte, dass das Kollegium unter sekundärem Trauma – einer Traumatisierung durch Ansteckung – litt.

Sie hatten entweder selbst Albträume oder weckten, wenn sie in der Nacht andere Jungen schreien hörten, die Albträume hatten, diese auf und versuchten, sie zu beruhigen. Im Wesentlichen waren die Jungen, ohne dass dies den Lehrern bewusst war, damit allein gelassen, ihren Terror, ihre Angst und Hilflosigkeit zu bewältigen Da es hier offensichtlich um den langfristigen Erholungsprozess einer ganzen Schülerschaft ging, war es notwendig, die oben erwähnten Trauma-Entspannungsübungen, im Alltag der Schüler einen Platz zu geben. Erreicht wurde das durch den täglichen Turnunterricht. Den Turnlehrern der Schule wurde beigebracht, die Kinder langsam und sicher durch die Übungen zu führen, um ihnen zu ermöglichen, die Traumamuster aus ihrem Körper in einem für sie verträglichen Tempo aufzugeben, neue Empfindungen zu integrieren und so eine neue Körperbewusstheit zu erlangen.

Was die Schüler von ihren Erfahrungen mit dem Zittern erzählten, war für die Wirksamkeit der Übungen sehr bezeichnend. Mehrere Jungen berichteten, dass sie überrascht waren, dass sie die ganze Nacht tief geschlafen hatten. Zahlreiche andere erzählten mir, dass sie tagsüber keine Angst mehr hatten oder wütend waren, wie sie das normalerweise von sich kannten. Dies waren Anzeichen dafür, dass die Symptome der Übererregung durch die Zitter-Reaktion des Körpers deaktiviert wurden. Als wir die Übungen in einer großen Gruppe machten, sagte einer der Jungen: »Es fühlt sich an, als ginge der Krieg aus meinem Körper.«

Dieser kurze, aber bedeutsame Kommentar löste eine Menge Beifall und bestätigende Bemerkungen bei den anderen Schülern aus. Ohne zu wissen wie oder warum, erfuhren die Schüler die beeindruckenden Ergebnisse einer Traumaheilung auf sensomotorischer
Ebene: Sie erlebten, wie sich der neurogene Prozess des Loslassens chronischer Spannungsmuster vollzog, der sich natürlicherweise in den Muskeln einstellte, und ebenso, wie der Muskulatur ermöglicht wurde, ihre natürliche Empfindung von Lebendigkeit wiederherzustellen.

Zusammenfassung

Angst ist eine der stärksten Emotionen bei allen Tieren, weil sie eine instinktive Reaktion hervorruft, die dazu dient, das Überleben und die Erhaltung der Art zu sichern. Es ist bekannt, dass die HPA-Achse der primäre neurologische Mechanismus ist, der für die Aktivierung der Reaktion von Kampf, Flucht oder Erstarren sorgt, um einen Überlebensvorteil und damit die Evolution der menschlichen Art zu garantieren. Diese Reaktion auf Gefahr ist ein »evolutionäres Relikt« (LeDoux, S. 163) des Menschen als Säugetier, das seit Millionen Jahren existiert. Die Tatsache, dass der Mensch über diese Reaktion verfügt, lässt darauf schließen, dass sie für ihn immer noch eine nützliche Funktion hat.

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Von einem rein evolutionären Standpunkt aus ist es ineffektiv, dass er sich mit einer rückschrittlichen HPA Achse entwickelt hat, ohne zugleich über eine autonome neurale Deaktivierung dieser Achse zu verfügen. Das neurogene Zittern, das durch diese Übungen angeregt wird, scheint der Mechanismus zu sein, der sich innerhalb der HPA-Reaktion auf natürliche Weise gebildet hat, um die HPA-Achse zu deaktivieren und so das Individuum zu einer Reaktion von Ruhe und Entspannung zurückzubringen, nachdem die Gefahr vorüber ist. Die Erforschung neurogenen Zitterns, das so allgemein gespürt und doch so selten studiert wird, kann neue Einsichten in den Trauma- Heilungsprozess geben. Wir könnten entdecken, dass das organische neurogene Zittern des Körpers dem
Selbstaktivierungsprozess entspricht, der von Tieren in der Wildnis genutzt wird, um neurobiologische Abwehrreaktionen wirksam zu beenden.

Wenn das so ist, könnte es möglich sein, dass durch die Aktivierung neurogenen Zitterns die Wiederherstellung einer psycho-somatischen Homöostase beim Menschen bewirkt werden kann. Ausgehend davon wird es möglich, eine neue Methode der Prävention und Heilung von PTBS zu entwickeln, die für große Bevölkerungsgruppen geeignet ist, von den Betroffenen selbst sowie überkulturell angewendet werden kann und sofort wirksam ist.

Das Buch von David Berceli “Körperübungen für die Traumaheilung” kann über die Seite des NIBA erworben werden: www.niba‑ev.de

imageDr. Berceli promovierte in Social  Work Research (PhD), besitzt einen Masters Abschluss als Clinical Social Worker (MSW), einen Masters Abschluss in Theologie (MA) und ist lizensierter Massagetherapeut (LMT)
sowie zertifizierter Biogenetischer Analytiker (CBT). Er hat bisher in neun Ländern nach Massentraumatisierungen wie Krieg, politische Gewalt und Naturkatastrophen, Betroffenen mit der von ihm entwickelten Methode geholfen.
Informationen über Weiterbildungen durch David Berceli unter http://www.niba-ev.de
Weiterführende Informationen:
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@Steven Black
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Innsbruck/AUSTRIA, Austria
Ich bin ein normaler Kerl, mit dem man jederzeit ein Bier trinken kann. Wie jeder andere von uns Menschen, der seinen Verstand noch nicht bei der Neuen Weltordnung abgegeben hat, missfällt mir was ich sehe. Einige werden möglicherweise zum ersten Mal hören, das die Welt in der sie leben anders verwaltet wird, als uns erzählt und in den Schulen gelehrt wurde. Diese sogenannte geheime Informationspolitik, erstreckt sich auf alles Wissen das uns weiter bringen, oder in unserem Da-Sein unterstützen könnte. Meine Intention ist es keine Angst oder Panik zu schüren, sondern korrekte Informationen zu vermitteln, so gut ich es vermag. Diese Welt wird durch die okkulte ELITE gesteuert, dabei nützen sie die Erkenntnisse sowohl der high-tech Wissenschaft, als auch Esoterisches Geheimwissen der alten Zeit. Möglicherweise werden einige Dinge gesagt werden, die man eventuell schwer annehmen kann, aber das macht nichts. Lest einfach so, wie es euch beliebt, und wie es euch geeignet erscheint. Behaltet, was ihr für einleuchtend befindet, und verwerft das andere einfach.

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