WELCOME IN A OTHER VERSION OF REALITY

Sonntag, 10. Mai 2009

GEBOREN IN DEN 60 ern

Bin ich denn ein Fremder, in einer fremden Welt? Denn sie ist bevölkert mit Fremden Wesen, die ich oft nicht mehr verstehe. Wirklich, so komme ich mir ab und an vor, wenn ich all die vielbeschäftigten Menschen beobachte, die durch die Strassen hetzen. Dabei blicken sie weder links noch rechts, aber dafür eilen sie schnurstracks ihrem unbekannten Ziel entgegen, dass irgendwo in der unergründlichen Weite, des menschlichen Bewusstseins auf sie wartet und ihrer harrt. Ihre aufgesetzten Abwehrmienen entstellen die Schönheit ihrer Besitzer. Diese ins Gesicht geschriebenen Blockaden, sind die stummen Zeugen von den erlittenen Schmerzen ihrer Seelen. Mit Argwohn reagieren sie auf ein freundliches Lächeln, dass sind dann die Momente wo man sich fremd vorkommt. Inmitten diesem Meer aus Misstrauen, fühlt sich jemand wie ich, der gerne lacht, herausgefordert.


Und wenn er einige Gesichter erhellen kann, so freut er sich und er weiß, dass er einen Sieg gegen die Ohnmacht errungen hat. Wie geht doch ein Spruch von Prof. Tepperwein? “Fremde sind Freunde, die man bloß noch nicht kennen gelernt hat.” Ja, das unterschreibe ich ..
Wir alle gehen einem bestimmten Ziel entgegen, manchen ist es bewusst, dem Großteil nicht. Seit wir hier sind, tragen wir ein “Ablaufdatum” auf unseren Körpern. Ironischerweise bringt das was uns Leben lässt, uns jeden Tag dem Tod ein Stück weiter. Ohne Sauerstoff bekämen wir keine Luft, aber Sauerstoff lässt uns altern. Sauerstoff ist das meistvorkommende Element auf der Erde, auch weil es ein Baustein des Wassermoleküls ist .. Sauerstoff oxidiert. Metalle lässt er rosten, Kuper setzt Grünspan an, ja - und menschliche Körper wie unser Fleisch .. stellen sie sich einfach vor, das wir Rost ansetzen ..

Was waren jene Tage anders! Die “Microsoft Kids” von heute, können einem oft richtig Leid tun. Sie werden in Watte verpackt, haben Handy und IPod eingesteckt, mindestens 20 € Bargeld und – ich will gar nicht wissen, wie viele – ihre Ritalintablettchen, bei sich. Alles in einem schwarzen - “Protected for the Day”- Köfferchen, das dem Koffer des Präsidenten der USA ähnelt – dem “Football”, das die Startsequenzen der Atomraketen beinhaltet eingepackt, wo in kleinen Buchstaben drauf steht: “Nur im Notfall öffnen”. Dafür ganz groß: “PUSH”. Sie sind für den Tag “gerüstet”. Rundum “versiegelt” und für “Sicher” befunden worden. Das diese “Sicherheit” oftmals nur eine trügerische ist, sich von der damaligen Unsicherheit in gar nichts unterscheidet, scheint niemanden aufzufallen. Ach ja, Illusion 's ..

Wir trafen uns oft eine Stunde, bevor die Schule anfing, lungerten in irgendwelchen Geschäften herum und drückten unsere Nasen an den Auslagescheiben platt. Phantasierten, wie gut doch dies oder jenes schmecken würde. Geld hatten wir keines, es gab “Taschengeld”, das man am 1. bekam – warum am 1. wusste niemand. In heutiger Währung gerechnet, ergab das gerade 5€ – im Monat. Heute sind schon die Zehnjährigen Kinder, in so ziemlich alles “eingeweiht” und kennen den ”Ernst des Lebens” ihrer Eltern genauestens.


Für uns damals waren dies tiefe und unergründbare Tabuthemen, darüber wurde nicht gesprochen. Man hatte uns vor diesen Informationen abgegrenzt und uns vor ihnen beschützt. “Dafür ist es noch früh genug”, bekamen wir zu hören, falls uns doch etwas neugierig machte. Dafür hätten wir uns aber auch nicht unmäßig interessiert. Wir strolchten viel lieber ums Haus und spielten mit den anderen – und durften -im Hof “Wimpel fangen”. In diesem Spiel nahm man ein Kleidungsstück, oder sonst irgendein Pfand, und hängte, bzw. legte es sichtbar auf. Man teilte den Hof, bzw. die vorhandene Fläche in zwei Hälften, sodann teilte man die Spieler in zwei Mannschaften auf und dann, versuchte man sich diesen “Wimpel” – den gegnerischen natürlich – unter den Nagel zu reißen. Dann musste es mit allem Einsatz, was man “drauf” hatte, ins eigene Spielfeld zurückbringen. Dabei konnten alle möglichen Mittel angewendet werden, wurde einer der Gegner berührt, musste er stehen bleiben- einfach so, mitten im Hof – ätzend, aber: Man konnte befreit werden.


Dazu brauchte man die Berührung eines anderen Spielers – Herrgott, hat das Spass gemacht! Heute würde man dazu sagen Kontaktsport ..
Keine Frage, das man immer im größten Hof der zur Verfügung stand spielte, denn je größer das “Spielfeld” desto mehr Aktion. Man kletterte durch fremde Keller, Dachböden, um ungesehen über die Rückseitigen Hauseingänge, das andere Spielfeld zu erreichen und zu penetrieren. Wir kamen dreckig, mit blauen Flecken, ausgeschlagenen Zähnen und ab und an, wenn man ziemlich blöd war, mit einem blauen Auge nach Hause. Unsere Eltern wussten meistens nicht, wo wir waren. Sie ahnten zwar ungefähr wo wir waren, machten sich aber auch keine, gar keine Sorgen um uns. Herrje, wir hätten weiß Gott wo sein können – und waren das auch oft … Unsere natürlichen Instinkte waren noch so gut, das wir die Fluortabletten, die man uns in der Schule versuchte reinzupressen, gar nicht erst nahmen.


Wir nahmen sie als artige Schüler - die wir vorgaben zu sein, aber ganz sicher nicht gewesen sind, freundlich entgegen und schmissen sie dann weg. Als ahnten wir, das man damit unseren Willen und Kraft brechen wollte. Die Nazis des 3. Reichs, führten in die Trinkwasserreservoirs der Konzentrationslager ebenfalls Fluor ab. Vielleicht waren sie wirklich um die Karies der Gefangenen besorgt? Nein, natürlich nicht, das ist auch gar nicht witzig .. Fluor bricht die Willenskraft, das steckt dahinter. Von wegen Zahnputzmittel ..

Wir haben auch immer die Eltern unserer Spielkameraden gekannt, sie uns auch. Meistens so gut, dass man uns rein ließ – auch wenn der Freund vielleicht noch gar nicht da war. “Geh rein da, er kommt bald nach Hause, du kennst dich aus .. “ In der Tat, wir kannten die Zimmer unserer Freunde. Sie waren meist ebenso unaufgeräumt und ein “Schlachtfeld” wie unser eigenes. Dann durchsuchte man neugierig die Comicsammlung des Freundes und vertieften uns darin. Wir heckten Streiche aus und ich bin mir sicher, wir “terrorisierten” die ganze Nachbarschaft. “Bewaffnet” mit allem möglichen, durchsuchten wir jeden Winkel der näheren Umgebung, kannten jeden Hintereingang und Tür, wozu?


Keine Ahnung .. ganz ehrlich, aber es war spannend. Wir steckten Streichhölzer in die Namensschilder der Klingeln, damit sie sich darin verkeilten … rrrrring … und flitzten. Packten Hundehäufchen, den wir von der Strasse aufhoben, steckten sie in eine Plastiktüte, zündeten sie an und legten das ganze dann vor eine Wohnungstür ab, dann klingelten wir. “Hallo”? Neugierige Blicke, fragendes Herumgeschaue – erkennen – öha, es brennt - uuund austreten, sofort austreten - das brennt doch … aahahahah .. ja, wie hatten es lustig. Wurden wir erwischt, waren eventuell nicht schnell genug, dann bekamen wir ein oder zwei Tritte in den Hintern. Das war’ s dann aber auch schon. Aber KEINER rief nach der Polilei (Nein, kein Schreibfehler)


Und selbst die waren damals anders. Es wurde nicht SOFORT der Block gezückt und im Geiste die Provision schon berechnet, bevor der Strafbescheid geschrieben wird, so wie s heute ist. Polizisten gingen Fußstreife und KANNTEN die meisten Leute, sie sprachen ab und an mit jemanden. Heute sitzen sie in ihren Dienstwagen und werden geistige Automaten, deren Reaktion man auf das Tausendstel vorhersagen kann. Eklatante Spaßbremsen, denen jede menschliche Regung fremd zu sein scheint. Neee, nix Hellseher, Menschenkenner – so arbeiten übrigens die meisten “Hellseher”.


Polizisten hat man vermutlich zu keiner Zeit gemocht, ich meine richtig gemocht. Aber in den späten 70 ern noch, waren Polizisten nicht der FEIND. Sie gehörten zur Gemeinschaft und arbeiteten FÜR SIE, dass war deren Selbstverständnis damals. Das ist mir sogar vor kurzem in einem Gespräch mit einem ehemaligen Polizisten explizit bestätigt worden. Nicht das ich diese gebraucht hätte, trotzdem: Bestätigung des gedachten kann kein Fehler sein. Die Polizei ist heute der Feind des Bürgers, sie sind es, die für die eine Weltregierung die Drecksarbeit machen. Es wäre wichtig und notwendig, Polizisten aufzuklären. Gerade sie benötigten Informationen, bestimmt gibt es in deren Mitte einige, die schon ein wenig Verständnis über die heutige Lage haben. Nicht alle sind Seelenlos, oder wurden zu biologischen Robotern, Cybercops ..


Aus irgendwelchen Gründen begann diese tolle Zeit sich ihrem Ende zu nähern. Ich könnte nicht “den Daumen” auf das genaue Datum legen, aber es muss so um den Dreh gewesen sein, als ich 15 wurde und eine Lehre anfing. Doch auch noch da, als Mädchen in mein Leben spazierten und wir Motorräder fuhren, hatten wir Spaß zusammen und miteinander. Wir genossen die Zeit miteinander und wir hätten ungläubig die Köpfe geschüttelt, wenn uns jemand prophezeit hätte, dass in ein paar Jahren alles anders sein würde. Doch die Schatten waren schon über uns gefallen, wir haben sie bloß nicht bemerkt. Immer öfter fehlte jemand, oder musste irgendetwas anders machen.




Ein Kind oder ein Jugendlicher hatte damals SPASS am Leben! Wir hatten alle ZEIT der WELT! Und am wichtigsten, wir hatten FREUNDE!

Damals war die Welt eine andere! Wir kannten keine Handys, keine IPods, keine CD-Player, keine PlayStation, keine X Box, keinen GameCube, keine Killerspiele oder Computer. Im Fernsehen lief keine Sendung vor 3-4h Nachmittags. Dann konnte man - wer so doof war – die WALTONS und John Boy angucken .. Unvorstellbar, was? Aber soll ich euch etwas sagen, ihr Kids die ihr später, mit “der Gnade der späten Geburt” geboren seid? Das dürftet ihr alles behalten! Jedes technische Spielzeug und jeden Schnick Schnack würde ich HERSCHENKEN, FREUDIG – wenn ich dafür die Freunde und die Zeit von damals wieder zurück bekommen könnte! JEDERZEIT LEUTE! Jederzeit ..

Ich erinnere mich an die ersten Walkman’s, die waren so groß, dass man locker jemanden damit erschlagen konnte. Heute würde man damit als mutmaßlicher “Walkmanbomber” angehalten werden, ganz bestimmt dürfte man kein Flugzeug damit betreten, wer weiß .. Wenn man zu dieser Zeit, seinen Mund aufmachte und etwas behauptete, dann wurde ein “Beweis gefordert”, man musste dafür einstehen – sonst war man “unten durch”. Zog man über jemanden her, konnte man sich darauf gefasst machen, dass der irgendwann auftauchte und nachfragen ließ, ob es einem noch gut ginge …

Da war es dann notwendig, schneller zu sein als der Angreifer. Keine Frage, wir waren grausame Monster – Jugendliche Pubertierende sind so- sollten zumindest so sein. Das lehrte einen was Konsequenzen sind, Rückgrat und Charakter wurden auf diese Weise geformt. Wenn man heute oft beobachtet, wie sich manche Kids gegenseitig ausrichten und DANACH normal die Köpfe wieder zusammenstecken, als wäre nichts passiert, dann schüttle ich schon mal den Kopf. Ein arg betroffenes Kopfschütteln .. da fragt man sich dann, ob der von oben verordnete Pazifismus der Verursacher ist. Möglich ..

Andererseits braucht man sich nur das Fernsehprogramm ansehen. Vergleiche mit damals traue ich mich gar nicht anzustellen- sie wären zu krass. Es gab fast keine Gewalt in den frühen Medien. Jedenfalls bekamen Jugendliche sie kaum zu sehen. Gewalt alleine, reicht heute nicht mehr aus um die Aufmerksamkeit des Zusehers zu fesseln, es muss richtig “fetzen”. Irrwitzig schnelle Schnitte der Kameraführung, bringen Schlag auf Schuss und Autozusammenstöße, in einem atemberaubenden Tempo ins Hirn. Hochgeschwindigkeitskameras bemühen sich, davon jedes Detail und jede noch so kleinen Nuancen aufzuzeichnen, um sie uns näher zu bringen. Man sieht jede Pore der Angstverzerrten Gesichter, die diese Szenen darstellen. Diese Detailgetreuen Aufzeichnungen und Bilder, tragen übrigens nicht unwesentlich dazu bei, die Menschen zu verunsichern.

Diejenigen von uns, die hier Müde abwinken, weil sie jeden Schocker schon gesehen und nichts dabei empfinden und deswegen der Ansicht sind, dass keine Nachteiligen Wirkungen daraus hervorgingen, sollten eine kleine Gedenkminute abhalten darüber, das es nicht normal ist, so zu reagieren, dies IST schon die Auswirkung! Abgestumpftheit und abgebrüht zu sein, mag die vorherrschende Empfindungen dieser Gesellschaft widerspiegeln, aber normal ist es nicht. Es unterminiert die menschlichen Regungen und attackiert das Mitgefühl, es schleichen Kälte und Distanz gegenüber anderen Menschen ins Herz. Das ist nicht Gesund und reißt tiefe Kluften zwischen die Leute ...



Unsere Fernsehabende erstreckten sich bis höchstens 9 h Abends, bis wir 15 Jahre alt waren. Bravo Leser lachten wir aus, wir standen auf Comics und tauschten Bildchen mit Lieblingsfussballern miteinander. Aber dafür interessierte uns Kino, denn dort konnte man nackte Frauen betrachten. In den Kinos waren die Alterskontrollen streng, das brauchte man meist nicht versuchen. Tatsächlich, sie können mich beim Wort nehmen, zu unserem Leidwesen wurde Jugendschutz praktiziert, mag sein nicht überall, aber er war keine leere Hülle. Also schickten wir einen älteren vor, der uns später die Türen öffnete und uns einließ. Schließlich wollten wir nackte Frauen sehen, aus irgendeinem Grund schien das wichtig zu sein .. leider habe ich vergessen, warum .. Niemand beschwerte sich darüber, einige MädchenFrauen kicherten und ältere zwinkerten uns zu, bedeuteten uns damit ihre Sympathie. Heute würde bestimmt irgendeiner loskrakelen .. obwohl es keine Alterskontrollen mehr gibt, die irgendjemand einhält. Außer möglicherweise der Alkoholverkauf .. und auch dort, scheint es niemanden großartig zu interessieren.


Fällt ihnen eigentlich auch auf, das sehr viele Leute extrem unpünktlich sind? Das hat es früher nicht gegeben! Auch wenn dieser Artikel sich mit Erinnerungen beschäftigt, schönen und oft wehmütigen Erinnerungen, so möchte ich doch nicht, das womöglich jemand glaubt, wenn ich von damals spreche, sei die “gute alte Zeit” gemeint, in dem Sinne dass früher alles besser gewesen sei. Nein, natürlich nicht. Der Standard der Lebensmittelkontrollen war erbärmlich, man verdiente viel weniger als heute, die Sicherheitstechnik in den schwierigen Berufen waren unter aller Sau .. Das die Versicherungen und die Gewerkschaften einen “auszogen”, ist allerdings gleichgeblieben. Und nur eines ist sicherer in diesem Leben als der Tod, das ist noch immer so, Steuern sind auf einer “Augenhöhe” mit “Gevatter Schnitter”. Es gäbe tausende andere Dinge, die heute besser sind. Und heute, wo niemand ohne sein Handy sein kann, wo jeder zu jeder Zeit weiß wie spät es ist, kommen alle zu spät. Wir riefen uns über Festnetz zusammen, machten einen Treffpunkt aus und was das seltsame ist: Bei einem Toleranzwert von 10 min. kamen alle rechtzeitig, denn wer zu spät kam hatte Pech. So einfach war das ..


Warum geht das heute nicht? Sind wir die “Opfer der maschinellen Bequemlichkeit”?
Einige von uns hatten eins dieser Motorcross Fahrzeuge, Kleinmotorräder, so hieß das - wenn man keine rote Nummerntafel, aber keine Motorradnummer bekam. Es war etwas dazwischen, kein Moped, kein Motorrad. Wir fuhren OHNE Helm. Es gab keine Helmpflicht. Helme waren DOOF! Sensationell, wenn man bedenkt, wie wenig passiert ist. Obwohl wir durch die Luft sprangen, über kleine Schluchten hinweg und Rückblickend betrachtet mit enormen Risiko. Es fällt mir auch auf, wie viele Jugendliche immer dicker werden.


Es gab sehr wenige die dick waren. Diejenigen hatten meist eine Krankheit und mussten oft genug Spott einstecken. Heute sitzen sie vermutlich zusammen und ESSEN alle bei – sie wissen schon, dieses ihr-Arzt-und Apotheker-raten-ihnen-davon-ab-Essen, “Mc Big und Mc Burger ..” von Mc Enterprises .. Irgendwie ist das kein Wunder, wir sind den ganzen Tag auf den Beinen gewesen und haben, vor wer weiß wem Reißaus nehmen müssen, das strengt an. (Da wusste man, was man getan hatte ..- und warum man gelaufen war .. ) Wie konnte man da Fett ansetzen?


Heute trifft man sich, auf “einen Kaffee”, wir gehen “etwas trinken” miteinander, aber es ist irgendwie nicht mehr dasselbe. Diese Nähe lässt sich nicht mehr - einfach so - herstellen. Die Menschen sind verletzt worden und lassen andere schwer in ihr eigenes Universum. Sie möchten nicht mehr verletzt werden. Viele haben sich isoliert und abgekapselt, aber prima: Sie haben ja Fernseher und Computer .. das trifft sich. Fast möchte man fragen, was war vorher da, die Einsamkeit oder die elektrischen Geräte? Oder folgte eines auf den anderen? Wozu ich oft neige zu denken- ganz ehrlich ..


Ich persönlich, schätze den Computer und staune immer wieder, was man alles damit machen kann – aber ebenso gerne, schalte ich ab und gehe hinaus ins Leben. Mit Leuten reden, lachen, streiten, diskutieren .. dass kann kein Gerät ersetzen, Gott sei Dank. Es ist nicht dasselbe, am Messenger mit jemandem verbunden zu sein, oder jemandem gegenüber zu sitzen und mit ihm richtig verbunden zu sein. Was ein einziger Blick, die Geste einer Hand erzählt und abklärt, kann isoliert das Wort alleine zu Missverständnissen führen. Vor allem, wenn man den/diejenigen nicht gut kennt. Kontaktarmut ist bestimmt ein “großes Thema”, das quer durch alle Schichten der Bevölkerung, ihre Opfer fordert. Denn bei allem technischen Schnick Schnack und Fortschritt, scheint dabei die Nähe der Menschen zueinander abgenommen zu haben, obwohl sich die Welt verkleinert hatte.


Wir können via Internet mit jedem Menschen Kontakt aufnehmen – in Echtzeit – wo immer er in der Welt sein Zuhause haben mag und doch haben sich die Distanzen zueinander enorm vergrößert. Eine große “Wolke” voller negativer Emotionen und bedrückender Ansichten, absurde Vorstellungen die den freien Fluss unserer Gedanken blockieren, hängt über den einzelnen Köpfen der Menschheit. Damokles Schwert in einem globalen Ausmaß, gepaart mit "Dantes Inferno"; diese apokalyptischen Angst - und Zwangsvorstellungen halten uns ab, auf einander zuzugehen und uns EINS zu fühlen.

Doch irgendwo auf dem Weg ins Erwachsenenleben, sind wir “gekidnappt” worden. Und auch die positiven Ansichten über das Leben, sie sind uns gestohlen worden. All die Leichtigkeit und der jugendliche Optimismus wurde erstickt. Von einem Seelenfressenden Ungeheuer, einer grotesken, alles beherrschen wollenden, Apokalyptisch fixierten und Messianisch angehauchter EndZeitSektenelite, die sich einbildet alles besser zu Wissen. Die meinen, wir alle wären sowieso zu “Blond” und würden ohne sie nicht zurecht kommen - ja, denkste .. Wir werden den “Pennern” schon zeigen, wo s lang geht. Dann werden wir ja sehen ..

Ja wirklich, es wird höchste Zeit dafür, dieses Klima der Angst und des Misstrauens, dieser Kluft der Menschen untereinander aufzulösen. Die absichtlich gesäten Zweifel, die man über die Medien und andere Überträger, wie dem elektrisch-magnetischen Feld in die Köpfe der Leute zwängt, müssen bereinigt und die Geräte mit denen dies gemacht wird, müssen aus der Gesellschaft entfernt werden. Entfernen muss man auch die Lügner und Beschützer, die den kriminellen Elementen durch ihre Unterlassung oder aktives Leugnen gestatten, so weiterzumachen. Die Rede ist von den Redakteuren der Zeitungen und anderer Medien, nur weil sie nicht korrekt berichten und sich zu Willfährigen und bezahlten Handlangern dieser verdeckt arbeitenden Elite machen ließen, konnten die Menschen so getäuscht werden. Indem sie das Vertrauen und die naive Blauäugigkeit der Leute ausnutzen, die jedes Wort glauben, nur weil es “in der Zeitung steht”. Wir müssen ein neues System ausarbeiten, wie der Fluss der Informationen unabhängig und frei fließen kann.


Machbarkeitswahn ist eine Globale Krankheit, die gleich nach Sadismus und Sadomasochismus kommt. Eine ethisch hoch entwickelte Zivilisation ist sehr wohl in der Lage, freiwillig auf bestimmte Aspekte der Macht und des machbaren zu verzichten. Wohl wissend, dass diese Möglichkeiten zwar getan werden könnten, dass sie aber die Gesellschaft unterjochen würden, weil sie die Herrschenden korrumpieren würde. Wer in dem Glauben agiert, nichts könne ihn korrumpieren ist schon korrumpiert. Ein korrumpierter Souverän korrumpiert alle anderen und wir alle, jeder einzelne ist nicht davor gefeit einer Allmachtsphantasie, einer Omnipotenz - Phantasie des Bösen zu widerstehen.

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Über mich

Innsbruck/AUSTRIA, Austria
Ich bin ein normaler Kerl, mit dem man jederzeit ein Bier trinken kann. Wie jeder andere von uns Menschen, der seinen Verstand noch nicht bei der Neuen Weltordnung abgegeben hat, missfällt mir was ich sehe. Einige werden möglicherweise zum ersten Mal hören, das die Welt in der sie leben anders verwaltet wird, als uns erzählt und in den Schulen gelehrt wurde. Diese sogenannte geheime Informationspolitik, erstreckt sich auf alles Wissen das uns weiter bringen, oder in unserem Da-Sein unterstützen könnte. Meine Intention ist es keine Angst oder Panik zu schüren, sondern korrekte Informationen zu vermitteln, so gut ich es vermag. Diese Welt wird durch die okkulte ELITE gesteuert, dabei nützen sie die Erkenntnisse sowohl der high-tech Wissenschaft, als auch Esoterisches Geheimwissen der alten Zeit. Möglicherweise werden einige Dinge gesagt werden, die man eventuell schwer annehmen kann, aber das macht nichts. Lest einfach so, wie es euch beliebt, und wie es euch geeignet erscheint. Behaltet, was ihr für einleuchtend befindet, und verwerft das andere einfach.

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